Full text: (Neueste Folge, Band 6 = 1837, No 17-No 24)

IV. Gynäkologie und Pädiatrik, 57 
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Krankhafte. Die entartete, speckartige, knorpelige Masse wog 
6 Loth. Die Blutung war unbedeutend und wurde leicht 
durch Einspritzungen von kaltem Wasser gestillt, WW. liess 
nun 2 Mal täglich Injectionen aus Cicuta und Chamom. machen, 
die operirte Stelle mit einem Bourdonnet, das mit der Hell« 
mund’schen narcotischen Salbe ohne Arsenik bestrichen war, 
2 Mal belegen und die Frau Pillen ans Ferr. carbonic, mit 
Exir. Calend. und Cieut. nehmen. Pat. erholte sich darauf 
sehr bald , die Gesichtsfarbe wurde wieder gesund, Schmerzen 
nnd Drängen verloren sich ganz und nach 4 Wochen trat die 
Periode wieder ein. Nach 3 Tagen folgte derselben aber wie= 
der sehr heftige Blutung, gegen die das Plumb. acet., inner- 
lich gereicht, sich selır wirksam zeigte, Nach einem halben 
Jahre erschien indess das frühere Uebel in seiner ganzen Furcht- 
barkeit wieder und Pat. starb 14 Jahr nach der Operation, die 
halbjährige Erleichterung geschafft hatte, unter den gewöhn- 
lichen Symptomen des Mutterkrebses, [Blasius’s klin, Zeitschr. 
Bd, 1. Hft. 2.] 
30. Hydrops ovarit inflammatorius; vom Kreis- 
phys. Dr. Rumzaum in Rathenow. Madame W., 30 Jahr alt, 
von regelmässigem Körperbau, die in ihrem 14. Jahre die Men- 
ses bekommen und sich stets einer trefflichen Gesundheit und 
blühenden Aussehens erfreut hatte, empfand, vom 17. Jahre 
an, kurz vor und bei dem jedesmaligen Eintritte der Menstrua= 
tion Schmerzen in der Regio hypogastrica , besonders rechter 
Seits, die Anfangs nur einige Stunden, später immer längere 
Zeit, und nach Verlauf einiger Jahre mehrere Tage hindurch 
anhielten, Der Blutfluss währte gewöhlich 4—6 Tage in einem 
mässigen Grade. Nach dem Aufhören der Menstrualschmerzen 
trat das vorige Wohlbefinden wieder ein und nur ein dumpfer, 
tief sitzender, beim stärkern Drucke empfindlich werdender 
Schmerz blieb in der Folge der Zeit im rechten Hypogastrio 
zurück. In ihrem 24, Jahre verheirathete sie sich, doch wurde 
sie weder schwanger, noch veränderte sich ihr Zustand im Ge«= 
ringsten. Die Menses blieben normal, aber die Menstrualkolik 
ward mit der Zeit in jeder Hinsicht stärker, und mancherlei 
Mittel dagegen blieben fruchtlos. So verstrichen 5 Jahre ohne 
besandere Veränderung des Allgemeinbefindens; nur wurde zu= 
Jetzt eine etwas verschiebbare, beim stärkerm Drucke schmerz- 
hafte, zur Zeit des Monatsflusses an Empfindlichkeit bis zum 
heftigen Schmerz, 80 wie an Grösse zunehmende Geschwulst, 
vom Umfange einer starken Faust in der rechten Unterbauch- 
gegend bemerkt. "Diese Geschwulst vergrösserte sich jetzt mit 
gleichzeitiger Zunahme ihrer Schmerzhaftigkeit, Späterhin stell- 
ten sich Fieberbewegungen ein, der Puls wurde beschleunigt, 
die Hauttemperatur erhöhet, der Urin sparsam abgesondert und 
roth, der Leib zur Obstruction geneigt, der Schlaf unruhig,
	        
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