Full text: (Neueste Folge, Band 6 = 1837, No 17-No 24)

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HN, - Chirurgie und Ophthalmologie 
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Lage bringen, theils als Schallfang dienen und‘ durch die ins 
Ohr zurückgeworfenen Schallwellen den Ton verstärken, Sie 
lassen den völlig freien Gebrauch beider Hände zu, indem sie 
unter dem Kinn mit Bändern vereinigt, oben hingegen durch 
eine siebförmig durchlöcherte Platte mittelst einer über den 
Kopf gehenden Feder verbunden und am Kopfe befestigt wer- 
den können. Auch können sie bloss mütelst einer kleinen 
Klemme oder Feder am Ohre gehalten werden, was dann be 
sonders zweckmässig ist, wenn nur ein Ohr leidet, Bei Frauen 
reicht es hin, wenn sie durch mehrere über, unter und um den 
Kopf gehende Bänder befestigt werden, weil sie hier durch 
eine genaue passende und besonders hinten an den Kopf an- 
schliessende Haube angedrückt werden können. Die Hörscha- 
Jen werden auf der äussern convexen Seite mit einem der Farbe 
der Haare möglichst gleichen Stoffe überzogen oder gefärbt, 
‘können auch mit Haaren oder Locken bedeckt seyn, lassen sich 
bei Frauen Jeicht unter einer Haube oder einem Hute verbergen 
und fallen auch bei Männern weniger auf, als eine Brille für 
nicht daran Gewöhnte, Was den Stoff anlangt, so können sie 
laus verschiedenen Metallen verfertigt werden. SS. hat sie bis- 
her aus dünnem Messing-, Eisen- oder Silberbleche fertigen 
Jassen, weil diese Stoffe sich leicht in die gehörige Form brin= 
gen und den Eigenthümlichkeiten jedes einzelnen Kopfs, auch 
wenn sie fertig sind, anpassen lassen und daher billig herzu- 
stellen sind. Bei nervöser Schwerhörigkeit , wo schon das ge- 
Iinge Mittönen des Metalls den‘ Kranken belästigt, lässt S. die 
innere Fläche der Schalen mit dünnem, mattem oder glänzendem 
Leder überziehen und hat dadurch bisher immer dem erwähn- 
ten Uebelstande abhelfen können. Weil manche Schwerhörige 
die hohle Hand so über die Ohren legen, dass der Abstand 
vom Kopfe, wo er am grössten ist, nur } Zoll beträgt, 80 hat 
S, die Schalen auch so flach machen lassen, hat dafür aber 
freilich den Umfang vermehren müssen, weil sonst nicht genug 
Schallwellen aufgenommen werden könnten. Eine so flache 
Maschine dürften dann auch leichter die Frauen beim Ausgehen 
benutzen können, indem der Hut dann nicht so sehr vom 
‚Kopfe absteht. Auch hat der Verf. dieselbe mit einem Char- 
[niere versehen, um die dem Ohre zuzuführende Menge Schall- 
wellen nach Belieben vermehren oder vermindern zu können. — 
Diese Maschine dürfte auch noch in so fern nützen, als sie bei 
grosser Kälte, noch mehr aber bei heftigem Winde den Kran- 
ken beim Ausgehen vor der oft so nachtheiligen Einwirkung 
der Witterung und daher vor Erkältung schützt, doch ohne das 
Ohr zu erhitzen und dass sie dadurch das Zubinden der Ohren 
mit einem Tuche, zu dem Schwerhörige während des Winters 
jeche oft schreiten müssen und das die ohnedies geringe Hörfä- 
higkeit noch mehr vermindert, entbehrlich machen. Bei der
	        
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