Full text: (Neueste Folge, Band 6 = 1837, No 17-No 24)

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EI. Chirurgie und Ophthalmologie, 41 
Mursinna’s von ftard verbessertes Höhrrohr für beide Oh- 
ren und Le-Cats Hörrohr, wobei die Schallwellen, indem sie 
durch eingeschlossene Luft hindurch gehen, verstärkt werden 
sollen. Noch mehr zusammengesetzt sind: Xtard’s complicirtes 
Hörrohr, das sich durch 2 in einer elliptischen Trommel aus- 
gespannte Paukenfelle von Goldschlägerhäutchen auszeichnet, 
die dazu bestimmt sind, die Verwirrung der Schallwellen zu 
verhindern; der von Schäfer mitgetheilte holländische Hör- 
kelch, Arnemann’s Halbkugel und dessen kelchförmige und 
kegelförmige zusammengesetzte Hörröhre, so wie Du Quet’s 
von Itard verbesserte Hörröhre mit einem Metallkesselchen und 
einem elastischen Rohre, welches letztere Instrument neuerlich 
von Dunker einigermaassen verbessert, verschiedentlich modi- 
ficirt und besonders mit längerem Leitungsrohre versehen wor- 
den ist, ferner Du Quet’s Stuhl und der Dunk er’sche Licht- 
schirm für Schwerhörige, Endlich sind noch zu erwähnen; die 
ıJtard’schen Metallmützen, die sowohl durch den Gehörgang, 
‚als auch durch Erzitterung der Schädelknochen den Ton fort- 
pflanzen sollen und der von Jorissen zuerst angegebene feste 
Sprachleiter aus einer pyramidenförmigen , einige Fuss langen 
hölzernen Stange. Letztere hat Itard auf verschiedene Weise 
verbessert', indem er das von den Tauben mit den Zähnen zu 
Ffassende Ende in eine platte, einer Pfeifenspitze ähnliche Form 
hat ausgehen und das andere Ende entweder sich in einen An- 
satz endigen lassen, in den der Sprechende, der sich dem Tau- 
ben mittheilen will, bloss den Mund setzt, ohne ihn zu be- 
rühren, oder dies Ende gabelförmig gebildet hat, so dass es 
sich bei Entfernung der Kinnladen von einander an die Zähne 
anschliesst. Eschke hingegen giebt an, dass ihm bei Taub- 
stummen ein tönernes Pfeifenrohr zur Leitung des Schalles nütz= 
licher, als die erwähnte Stange, gewesen sel. — Bei bedeu« 
tender Schwerhörigkeit fand S. dass von allen diesen Instrus 
menten die Dunk er’sche Hörmaschine, entweder mit blossem 
Horntrichter, oder auch nach Befinden mit dem Metallkessel= 
chen, am meisten nützt, wenn der Mund des Sprechenden dem 
den Schall auffangenden Theile des Instruments sehr nahe ist, 
dass hingegen dann, wenn ‚dasselbe auch in weniger Entfernung 
dienen soll und bei torpid-nervöser Schwerhörigkeit der hollän- 
dische Hörkelch noch vorzuziehen isty weil dessen Schallfang 
bei dem Wesentlichen nach gleicher Construction 4 Mal grös- 
ser ist, als der der Dunker’schen Hörmaschine mit dem Me- 
tallkesselchen, So mannigfaltig! und verschieden, nun aber 
die gesammten Hörröhre sind und so zweckmässig und nach 
akustischen Gesetzen auch viele derselben eingerichtet seyn mö- 
[gen, so haben, wenn man ein solches Instrument in einem 
Falle auswählen soll, doch fast alle bisher genannten folgende 
\Fehler: 21) sind sie klein, so erfüllen sie den gewünschten
	        
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