Full text: (Neueste Folge, Band 6 = 1837, No 17-No 24)

Il. Chirurgie und Ophthalmologie, 435 
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hintere Oeffnung oder das hintere Ende einer langen Strictur 
am engsten ist, so hat H, doch schon das Gegentheil ange« 
troffen. Mit Ducamp’s oder Pasquier’s Aetzsonde ist die- 
ses anf ein Mal Aetzen noch schwerer, als mit Lallemand’s, 
indem der dünnste Löffel jener No. 1 einen Conductor von No. 
5 erfordert, Soll also das hinterste Ende der Strictur mit der 
schwächsten Aetzsonde angegriffen werden, so muss man das 
vordere Ende, um den Conductor durchzulassen , durch Saiten 
vorläufig so erweitern, dass eine Bougie von No, 5 durchgeht, 
wozu vielmals geraume Zeit nöthig ist, Oft ist es durchaus 
sicht möglich , im Anfange der Behandlung eine Kerze, sei sie 
auch noch so dünn, oder ein anderes Instrument in die Strietur 
zu bringen, wodurch es natürlich auch unmöglich wird, die 
Strictur von der Seite zu ätzen. In diesen, dem Verf, einige 
Male vorgekommenen Fällen kann man nur die Strietur von 
vorne nach hinten angreifen, Die den Anfällen eines Wechsel- 
Gebers ähnlichen Anfälle, die oft auf Aetzmittel eintreten, hat 
H. auch ohne letztere Ursache bei veralteten Stricturen von _ho- 
em Grade, womit gewöhnlich Blasenkatarrh vorkommt, auf 
bosse Einlegung einer Kerze, oder auf die Exploration und 
auch ohne diese, eintreten sehan. (Der Schluss dieser Abhand- 
lung, welcher sich über die Bougies als Heilmittel, über die 
lastischen Bougies und die metalleuen Bougies, so wie über 
die Mittel zur Erhaltung einer weiten Narbe verbreitet, {olyt 
im nächsten Hefte.) |Heidelb, med. Annalı Bd. 11. Hft. 4] 
197. Merkwürdige Veränderung an den Augen 
einer jungen Frau, in Folge des Hydrophthal- 
mos; von Dr. Pavıx in Landau. Kine 30jährige Kinnehmers- 
frau, Mutter von 4 mehr oder minder scrophulösen Kindern, 
ze selbst aber eine, die gewöhnlichen Kinderkrankheiten ab« 
gereclinet, von je gesuude und sehr robuste Blondine von san- 
zuinischem Femperamente, wurde im August 1834 von der 
spidemischen Kuhr befallen. Das Uebel verlief jedoch sehr 
günstig und schon nach 8 Tazen war sie davon befreit. Etwa 
sechs Wochen nachher blieb die Periode aus, worauf sie 
jedoch nicht viel gab, da das Allgemeinbefinden nicht gestört 
war und sich daher Schwangerschaft denken liess. Ende Octo- 
bers aber klagte sie über Beklommenheit beim Athemholen und 
kurzen, trockeuen Husten mit aligemeiner Abgeschlagenheit und 
Mattigkeit. Die Harnabsunderung. wich etwas von der Norm 
ab, denn es wurde nur wenig und stark gerötheter Harn ent- 
leert und an den Füssen zeigte sich geringes Oedem, Die an- 
lern Functionen waren nicht auffallend gestört und die Frau 
hatte guten “nnetit und natürlichen Schlaf, der nur oft durch 
Unruhe der Xinder unterbrochen wurde, wie denn diese Frau 
überhaupt eine zärtliche Mutter war und besonders durch die 
Krankheit ihres zweiten Müdchens viele Seren gehabt hatte,
	        
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