Full text: (Neueste Folge, Band 6 = 1837, No 17-No 24)

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II. Materia medica und Toxikologie, 35 
die einige Tage anhielt. Ein 17jähriger Student verbrauchte in 
9 Stunden 170 Tropfen Tinct. vin. sem. Colch, Die Wirkung 
war dieselbe, nur fand sich noch grünes Erbrechen ein und der 
Vrin zeigte Bodensatz. — Dass nun ein Mittel, das die Se- 
und KExeretionen des Unterleibes, namentlich der Leber und 
Nieren hervorruft, direct oder als Nauseosum auf die Haut wirkt, 
und die Gefässaction herabstimmt, bei vielerlei Uebeln, beson- 
ders bei gastrisch-rheumatischen Fiebern von Nutzen sei, be- 
legt L. vorläufig mit 4 sehr speciellen Fällen. Bei verständi- 
gem Gebrauche des Colchicum wird man, wie er glaubt, oft 
mit diesem Mittel allein heilen und die Uebel beseitigen, die 
im natürlichen Verlaufe nicht gehobener Krankheitszustände 
fierrortreten. [Hamb, Zeitschr, f. d. ges. Med. nach: Edinb. 
ed, and. chirurg, Journ, 3837, Apr. Nr. 331.1: 
14. Besondere Wirkung der Ipecacuanha; von 
Dr. BuLLock, B., in ein Laboratorium tretend, wo Ipeca- 
cuanha gepulvert wurde, bekam sogleich Dyspnöe, Zusammen- 
schnüren der Brust, heftigen, convulsivischen Husten, Niesen, 
blaues Gesicht, unterlaufene Augen und Suffocationsgefühl in 
der Kehle, welche Symptome nach 20 Minuten auf Spir. sulph. 
aether. in Camphermixtur allmählig verschwanden, B. hat 
schon 12 Mal unter diesen Umständen aut ähnliche Weise ge« 
litten und wurde durch Aderlass und Vesicator wieder herge- 
stellt. Prieger (Rust’s Magaz., Bd. 32) theilt einen ähnlichen 
Fall mit. [Hamb. Zeitschr. fi d. ges. Medic. Bd, V. Hft. 4. 
nach: Lond. med, Gazette, February 3837.] 
15. ITleus durch Crotonöl-Einreibung geheilt; 
von Dr. SusewinDd in Lützerath. Bei einer im zweiten Mo- 
nate Schwangern hatte die Krankheit mit heftigem Erbrechen an- 
gefangen, was auch ununterbrochen fortwährte. Nur kleine 
Portionen kalten Wassers wurden ertragen. Am sechsten Tage 
wurde der dritte Theil einer Mischung von Crotonöl mit einer 
halben Unze Mandelöl gemischt, eingerieben, worauf erhöhte 
Bewegung in den Därmen erfolgte. Nach 6 Stunden wurde 
das zweite Drittel und nach abermals 6 Stunden das. letzte 
Drittel eingerieben, worauf bald häufige und stinkende Stühle 
erfolgten. Die Genesung trat rasch ein und die Schwanger- 
schaft ward wicht gestört, [Casper’s Wochenschr, f. d, ges. 
Heilk, 1837, Nr. 27.1 
16. Wirkungen des Balsamum Copaivae.' a) 
Krätzähnliches Exanthem nach dem Gebrauche 
des Copaiv-Balsams; vom Kreisphys. Dr. Beun in 
Bromberg. Ein junger Mensch, der schon früher durch andere 
Aerzte und später durch B, an venerischen Geschwüren der 
Eichel und dergleichen, des Zäpfchens und der Mandeln be- 
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