Full text: (Neueste Folge, Band 6 = 1837, No 17-No 24)

IV. Gynäkologie und Pädiatrik. 371 
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schen Schlag getödteten Liebling die Arme der Pflegerio. Auch 
diese Anfälle kommen urplötzlich, deuten sich‘ durch keine 
Vorboten an und verlaufen in einem Momente. Häufiger als 
dieser Ausgäng ist der Uebertritt in den Zustand, den Caspari 
treffend als zweites Stadium bezeichnet hat. Der bisher isolirte 
und auf den Vagus beschränkte Krampf verbreitet sich nun 
auch über Hirn und Rückenmark und zu den erwähnten Er«- 
scheinungen eines tonischen Krampfes im Kehlkopfe kommen 
nun auch die allgemeinen Convulsionen und einer von ihnen 
bedingten anhaltenden Störung des Allgemeinbefindens. Die 
Kleinen werden nämlich von einem asthmatischen Anfalle er- 
griffen, der mit den eigenthümlichen, oben angeführten Erschei- 
nungen. beginnt, plötzlich aber abbricht und unmittelbar in all- 
gemeine Krämpfe übergeht, die sich durch nichts von den ge- 
wöhnlichen Convulsionen der Kinder unterscheiden, Von diesem 
Augenblicke an ändert sich Alles, das frühere Wohlbefinden 
kehrt nicht wieder, die Kinder bleiben matt, verdriesslich, hin- 
fällig, wollen die Wiege nicht mehr verlassen, oder legen sich, 
aufgenommen, an und fiebern lebhaft mit härtlichem, sehr bes 
schleunigtem Pulse, wobei sich die Haut brennend heiss an- 
lühlt und oft mit profusem Schweisse bedeckt ist; sie schlum- 
mern viel, aber unruhig, mit halb geschlossenen Augen, fahren 
oft zusammen und werden nicht ‚selten durch einen Anfall des 
Athemkrampfes aufgeschreckt, der noch immer von Zeit zu Zeit, 
aber nicht so häufig mehr wiederkehrt, theils allein, theils in 
allgemeine Convulsionen übergehend, oder auch mit diesen wech- 
selnd. — Das Uebel hat nun die Acme erreicht, von der es 
entweder in Genesung oder Tod übergeht. Im ersten Falle 
werden die asthmatischen Anfälle und allgemeinen Krämpfe ge« 
linder und seltener, das .Fijeber lässt allmählig unter Crisen 
durch Haut und Urin nach, der Schlaf wird ruhiger, längery 
die allgemeinen Krämpfe hören allnählig ganz anf, die Kleinen 
bekummen Appetit, doch noch nicht die frühere Munterkeit wie= 
der und werden auch noch zuweilen aufgestäört durch Anfälle 
des Atheinkrampfes, die jetzt immer seltener und leichter wie= 
derkehren und allmählig im Tanfe der nächsten Wochen ganz 
aufhören. Die Reconvalescenz ist von verschiedener Dauer, 
kürzer da, wo Jahreszeit und Verhältniss den kleinen Krauken 
zeitig einer belebenden, frischen Landluft aussetzen lassen, lang« 
samer da, wo Entwickelungszustände, z, B. Zahoreiz,. oder 
ungünstige Aussenverhältnisse, oder schwächliche Constitution 
zugegen sind, ziehen sich aber immer mehrere Wochen hin; 
Wo der Ausgang tödtlich ist, kehren die Anfälle des Athem= 
krampfes und Convulsionen immer häufiger und heftiger wieder, 
das Fieber wird immer lebhafter, der Puls sehr beschleunigt 
klein, krampfhaft, der Schweiss profuse un? klebrig und end 
lich gehen die Anfälle des Asthma’s gauz den allgemeineri 
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