Full text: (Neueste Folge, Band 6 = 1837, No 17-No 24)

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IV. Gynäkologie und Pädiatrik, 245 
blieb und auf keine Weise, selbst nicht bei durch Belladonna er- 
weiterter Pupille wieder in die alte Lage zurückzuweisen war, 
Dieser unglückliche Vorfall. ereignete sich an einem sehr un- 
{reundlichen, nassen Februartage. Die nach einigen Tagen 
eintretende Entzündung des Auges nahm den damals herrschen- 
den rheumatischen Character an und quälte den Kranken auf 
unbeschreibliche Weise, ‘ Endlich war im August desselben 
Jahres das Auge so weit hergestellt, dass die Extraction der 
vorgefallenen Linse unternommen werden konnte, Prof; Dr. 
Wutzer in Bonn verrichtete die Operation und zog eine ver- 
steinerte Linse hervor. Pat, erhielt zwar die vorige Gesund- 
heit wieder, doch das Auge nicht ganz die vorige Beschaffen= 
heit. Der untere Theil des innern Pupillarrandes ist da, wo 
die steinerne Linse am meisten gedrückt hatte, nach innen ge- 
trieben, gleichsam verwischt und mit den dahinter gelegenen 
Gebilden verwachsen. Sowohl vor,‘ als nach der Operation 
war nichts im Stande die fürchterlich reissenden und brennen- 
den Schmerzen im Augapfel zu beseitigen, als eine concentrirte 
Auflösung des Morphium aceticum mit etwas Jod als Augen- 
wasser, Durch dies Mittel allein, auf das Pat, gefallen, nach- 
dem. er eine Menge anderer nutzlos gebraucht hatte, nahm die 
Augenentzündung nicht nur in so weit ab, dass man zur Ope- 
ration schreiten konnte, sondern es wurde auch nach der Ope- 
ration, wo sich dieser Schmerz wieder einfand, derselbe 
dauernd beseitigt. [Med. Zeit, v. Vereine f. Heilk. in Pr. 
1837, Nr. 41.] 
IV. GIYNAEKOLOGIE und PAKEDIATRIK, 
114. Ueber die Behandlung scirrhöser Ge- 
schwülste in den weiblichen Brüsten; von Dr, 
Traurmann sen. in Leipzig. In den Jahren, in welchen das 
Weib in der Regel mit dem Verluste der Monatsreinigung auch 
alle übrigen Bedingungen zur Empfängviss, Ausbildung und Er- 
nährung eines neuen Organism seiner Gattung zu besitzen auf- 
hört, entstehen häufig Beschwerden und Krankheiten, die man 
ausserdem früher auch, aber dann meistens als Folgen ganz an- 
derer Ursachen wahrnimmt und beobachtet. Da nun bekannt- 
lich die Brüste mit den übrigen Geschlechtstheilen in einem 
eigenthümlichen Consens stehen, so sieht man nicht selten kurz 
vor oder einige Zeit nach dem Aufhören der Katamenien, dass 
sich in den Brüsten harte Knoten bilden, die beim geringsten 
Drucke nicht nur, sondern auch ohne diesen schmerzhaft sind, sich 
nach und nach vergrössern und sich selbst überlassen am Ende in 
offenen Krebs übergehen. Im Fall, dass das Uebel noch nicht
	        
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