Full text: (Neueste Folge, Band 2 = 1836, No 9-No 16)

III. Materia medica und Toxikologie. 
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gefährlichen Hydrops peritonei saccalus hatte, wurde mit glück- 
hellem Erfolge paracentesirt. [Ocsterr. med. Jahrb. Bd. 10. 
*. 2.] 
102. Das Ei u sc knüpfen des Saftes der Esels- 
Sur ke (Momordicu elater ium') gegen Icterus; von 
Guastamacchia. Durch eigene Erfahrungen bestätigt G. 
die heilsamen Wirkungen dieses Mittels, das mit Milch ver 
nascht von Porri im Icterus zum Einschnupfen gegeben wurde. 
Hie Heilkräfte dieses Mittels gegen Gelbsucht sind seit dem 16. 
Jahrhundert bekannt und es ist in der Umgegend des Verfs. 
(um Terlizzi) ein Volksmittel. Seiner Anwendung folgt unter 
Kiesen Entleerung eines gelben oder grüngelben Schleimes aus 
der Nase, in der es bisweilen leichte, entzündliche Reizung 
hervorbringt. Es schallt bisweilen noch Hülfe, wenn die an 
dern gewöhnlichen Mittel nichts ausgerichtet haben. \Zeitschr. 
f. d. ges. Medic. v. Dieffenbach, Br icke u. Oppenheim. Bd. 
2. IIft. 1. nach: 11 Filialre sebezio. Jan. 1836.J 
103. Ueber den Gebrauch einer Verbindung 
v *)n Moschus und Gummi Aminoniacum in der T y in - 
panitis; von Giuseppe Santoli. — Das Lob, welches Ira- 
dini dem Campher in der Tympanitis spendet, verdient nach 
Santoli in noch höherem Grade eine Verbindung aus einem 
fheile Moschus und 3 Theilen G. Ammon. 3 Pillen, welche 
zusammen aus 3 Gr. Moschus und 12 Gr. G. Ammon, bestan 
den, reichten, als tägliche Gabe, in mehreren Fällen, wo an 
dere Mittel vergebens angewendet worden waren, zur völligen, 
schnellem oder langsamem Heilung aus. In 10 Tagen stellte 
S - mittelst derselben einen Kranken, der an häufigen Wechsel 
hebern gelitten hatte und alle Zeichen von Anschoppungen in 
den Bauchdrüsen verrieth und an dem man alle sonst zweck- 
massigen Mittel vergebens angewendet hatte, so weit wieder 
her, dass man an seiner Genesung nicht mehr zweifeln konnte, 
d'e denn auch mit dem 40. Tage vollkommen war. Das Mittel 
■'yirkt evacuirend: seine augenscheinlichen Wirkungen sind kleb- 
n Re Schweisse und häufigere Stühle. [Zeit sehr■ j. d. ges. Me- 
dic. v. Dieffenbach, Fricke und. Oppenheim. Bd. 2. Hft. 1. 
11 ach; Ji Filialre sebezio. 1836. Jun.\ 
104. Afjuu opii als Uebergangsmittel zu rei 
zenden Arzneien bei Augenentzündungen; von 
i ’ Hroste in Osnabrück. — Am 31. Dec. 1832 kam ein 
athletisch gebauter, kräftig gesunder junger Mann zu D., uin 
ihn w egen seines kranken rechten Auges zu befragen. Er hatte 
Sc h° n einige Zeit darin besondere Empfindlichkeit gegen Licht 
V n d Luit, und Gefühl von lästiger Trockenheit verspürt, und 
,n der Umgebung, im Osse zygomalico, in der Gegend des 
gellten Tuber frontale Schmerzen empfunden. Jetzt war das 
age sehr geröthet, ausnehmend lichtscheu, thränte viel und 
Sc hmerzte beim geringsten Gebrauche des gesunden linken Au-
	        
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