Full text: (10. Band = 1835, No. 1-No. 8)

Maychtatrie 
front. und das andere. Os bregm. herauszufördern, wobei sich 
aus dem Mastdarme viel Blut entleerte. Bald darauf besserte 
sich Pat., der Knochenabgang hörte im Mai ganz auf. und die 
Fran erhielt die Gesundheit völlig wieder. —: Mehrere Knochen 
gingen. verloren, einige wurden vielleicht schon ausgestossen, ehe 
die Kranke auf sie merkte und andere blieben. wohl auch später 
unbeachtet.‘ In die Hände des Verfs, kamen: 4 grössere’und 2 
kieinere Röhrenknochen, 11 Rippen, 2 Clavieulae, 2 Scapulae, 
das Manıbr. sterni, % Metatarsal- und Carpalkaochen, 15 Car- 
pal- und Tarsalknochen ; 31 Wirbelstücke, 2 Ossa front. , 2 Part. 
petros. und 2 Part. squam, 08s. tempor., 3% Annul. audit. ,. die 
Pars ‘basil. und occip. und die beiden Part. condyl. 0s&. 0ccip., 
der Körper und die beiden grossen Flügel des Keilbeins, die 
beiden Ober- und Unterkieferknochen, die beiden‘ Oss..pariet., 
2 Gaumenbeine, der Vomer, 2 Jochbeine, mehrere einzelne 
nnentwickelte Zähne, ein Os ülium und- ein fremdartiges Kno- 
chenstück. Diese Knochen waran sämmltlich völlig macerirt und 
ohne Knorpelansätze und bis auf das Os ilium, das vermöge sei- 
wer: schwammigen Structur zerfressen war, wohl erhalten.: Sie 
hatten alle eine braune, einige eine mehr schwarze Knochenfarbe, 
doch. war an vielen auch die Knochenweisse vorhanden. Nach 
den gewöhnlichen Angaben waren es die. Knochen eines 6 Mo- 
nate alten Embryos. ‚Ueber Zeit und Art, ‚wann und wie das 
Kind in den Unterleib gelangte, wo es lag, in welchem Zusam- 
menhange die frühern Leiden mit Uebertritt und. Aufenthalt des 
Kindes im Unterleibe standen, wo und wie die Bahnung des 
Wegä durch den Mastdarm erfolgte, wenn die völlige Auflösung 
desselben erfolgte etc., enthält sich C. aller Aeusserungen und 
Vermuthungen und ist damit zufrieden , diesen seltenen Fall beob- 
achtet und mitgetheitt zu haben. [Casper’s Wochenschrift f. d, 
ges. Heilk, , 1835 ,- Nr. 3 wu. 4.] 
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2145. Aphorismen über Geisteskrankheiten; ‘von 
Dr. Wrı62L, Hülfsarzte :auf Sonnenstein. 1) Kinder, die äusser- 
YKich ‚und in Denk- und Handlungsweise den Eltern sehr ähneln, 
»ind oder werden ihnen auch innerlich, hinsichtlich ihrer Organi- 
sation ‚sehr ähnlich. Günstige Organisation und. dadurch beding- 
tes langes Leben erbt in vielen Familien fort, aber auch eben 
80 oft ungünstige Organisation und dadurch bedingte Disposition 
zu Kopf-, Brust- oder Unterleibskrankheiten. Grössere oder ge- 
ringere Anlage zu Seelenstörungen erben häufig die Kinder von 
den Eltern. Wo die Krankeitsanlage scheinbar von Grosseltern 
oder andern nahen Verwandten auf Enkel, Neffen, Nichten ete. 
übersing, fehlte bei Vater oder Mutter die. Anlage nicht, .aber 
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