Full text: (9. Band = 1834, No 17-No 24)

ın 
{= 
Fun 
; 
IB 
ie 
‚dl, 
PS 
aM 
ır, 
NR 
N 
ch 
‚C- 
lg 
:h 
B- 
:B- 
bei 
es 
at, 
Jer 
His 
ts; 
ai- 
ler 
10, 
jen 
ar. 
Jen 
en 
:ise 
iem 
Jen 
an- 
ys- 
em 
iM 
als 
sah 
n- 
37 
Il. Chirurgie und Ophthalmologte. 
{9 
II. CHIRURGIE und OÖPHTHALMOLOGIE. 
232. Leberabscess; von Dr. MünzenTtHALerR in Och- 
senfurt, Ein 48jähriger, zum Zorne sehr geneigter Fleischer 
war bereits 5 Wochen krank, als M. am 30. Nvbr. 1827 geru- 
fen wurde, Der Kranke war abgemagert, und es fand sich schlei- 
chendes Fieber mit Nachtschweissen, trockener Husten, be- 
schwerliches Athmen und gelbea Aussehen. Schon früher wa- 
ren oft Schmerzen in der Lebergegend vorgekommen, doch nicht 
beachtet worden. Jetzt bestand in dieser Gegend eine sehr er- 
habene, fluctuirende Geschwulst, die sich abwärts bis an die 
rechte Leistengegend und vorwärts bis zur Linea alba erstreckte. 
Die Hautoberfläche dieser Geschwulst war theils von natürlicher 
Farbe, theils dunkel geröthet. Vor 10 Jahren hatte ein Stier 
den Kranken an die Lebergegend gestossen. M. stuch die Lan- 
zette in die erhabene Mitte der Geschwulst und sogleich strömte 
ihm eine Menge grünlichen Eiters entgegen, worauf er schnell 
den Einstich nach aufwärts erweiterte, wobei immer mehr Kiter 
herausquoll. Die Menge des gesammten Eiters, nach dessen 
Entleerung die Geschwulst, besonders gegen die Linea alba, 
sehr zusammen fiel, betrug gegen 2 Pfund. Da sich oberhalb 
der rechten Leistengegend noch starke Fluctuation fand, stach 
M. die Lanzette einige Linien oberhalb der Mitte der Leisten- 
gegend ein und entleerte eine Menge, der Weinhefe ähnliche, 
Materie mit eigenem Geruche, worauf auch diese Geschwulst 
schmolz. Das ‘Ganze wurde mit Cbharpie und Binde bedeckt, 
dem Kranken gerathen, sich auf die rechte Seite zu legen, und 
innerlich China, Wein etc. verordnet. Bis zum 9. Dechr, hatte 
sich der Eiterausfluss sehr vermindert, Pat. konnte wieder einige 
Zeit ausser Bett sich aufhalten, die Kräfte hoben sich, die 
Nachtschweisse blieben weg und unter innerlicher Anwendung 
der China und des Weins und Einspritzungen von Chamillen- 
absud in die Eiterhöhlen war Ende Decembers der Kranke völ- 
lig wiederhergestellt. [Hufeland’s Journ. d. prakt, Heilk. 1834, 
Mai] (K—e,) 
233. Ueber die Bursa mucosa iliaca und deren 
Communication mit dem Hüftgelenke. Von Dr, Fricke 
zu Hamburg... Genannte Communication kommt so häufig vor, 
dass Vrf. bei einer grossen Anzahl von Leichen unter gehn 
Hüftgelenken immer eins fand, bei welchem eine solche Com- 
munication vorhanden war. Er sah sie bei beiden Genchlechtern 
und bei Kindern in gleichem Verhältnisse und ohne eine Ursa- 
che auffinden zu können, 80 dass er sie ale Bildungsfehler zu 
betrachten geneigt ist. Sie erscheint als eine Vergrösserung des 
Kapselligamentes, wenn gleich an der Verbindungsstelle immer 
eine genaue Abgrenzung zu sehen ist. MNachdem nämlich die 
Synovialhaut den Schenkelkopf ‚und die Pfanne umkleidet hat, 
schlägt sie sich oben am Rande des Avsiabulum, unten an dem
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.