Full text: (9. Band = 1834, No 17-No 24)

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V. Gynäkologie und Pädiatrik. 433 
Zusammenhange zu stehen, und namentlich der‘ Erdmagnetismus 
einen Einfluss auf sie zu üben, in Folge dessen Orgasmus in der 
Blutmasse der Unterleibsarterien, eine Turgescenz derselben nach 
dem aufgeregten Uterus, und endlich Abscheidung eines Theiles 
jener turgeseirenden Blutmasse aus den Üteringefässen entsteht, 
welche Vorgänge mit dem. Nachlassen jener Einwirkung wieder- 
um: schwinden, so dass die blutige Abscheidung auf 4 Wo- 
chen sistirt. Warum aber diese letztere in den klimakterischen 
Jahren unregelmässig, bald seltener, bald häufiger und reichli- 
cher als früher erscheint, da doch die Vorgänge im Krd- und 
Himmelsleben, :als nach beständigen Gesetzen geschaffen, un 
verändert bleiben? warum bleibt nicht auch ihr Kinfluss anf 
den weiblichen Organismus in allen Lebensperioden unverändert? 
Wahrscheinlich wird wohl die veränderte Thätigkeit des Uterus, 
nicht durch. eine veränderte Art der Einwirkung, durch ein ver- 
ändertes Verhältniss des Erd- und Himmelslebens, des Erdma- 
gnetismus auf und zu dem weiblichen Organismus, sondern viel- 
mehr durch das abgeänderte physiologische Gesetz bedingt, nach 
welchem der Uterus lebt und thätig ist; er wird in jenem Le- 
bensalter durch diese Einflüsse nur zu normwidrigen Actionen 
veranlasst, deren Product eben die unregelmässige periodische 
Blutsecretion ist, KErlischt das animalische Leben des Uterus 
allmählich ganz, so wird er nun auch für jene Einflüsse ganz 
unempfänglich, die Blutung hört auf, und er verirrt sich leicht 
zu Entartungen seiner Substanz, Scirrhus, Carcivom,- Polypen, 
oder zu Krankheiten der mit ihm in Consens stehenden Brüste. 
Wenn gleich die Nervenpathologen den Eintritt der Menstruation 
zur Zeit der Pubertät von der dynamischen Veränderung in den 
Abdominalganglien, von deren gesteigertem Leben, ihrem reizen- 
den Einflusse auf die Uteringefässe, so wie dessen Aufhören in 
den klimakterischen Jahren von einer Reduction der Thätigkeit 
jener Ganglien zu dem Zustande ihres Wirkens vor der Puber- 
tätszeit, ableiten, so scheint doch der Grund des Kintretens und 
Verschwindens jener Secretion zu bestimmten Lebensperioden 
mehr in den Gesetzen des weiblichen Organismus zu liegen, 
welche: wiederum mit dem Erd- und Himmelsleben in einem 
solchen Zusammenhange stehen, dass erstere sich zu letzteren, 
wie Wirkung zur entfernten Ursache verhalten. — . Die den un- 
regelmässig werdenden und allmählich ganz aufhörenden Kata- 
menijalfiuss begleitenden nervösen (hysterischen) Affectionen zeu- 
gen. zwar von abnormer Action des Abdominalnerven-, wie des 
Gangliensystems überhaupt, aber letztere sind nicht die Ursache 
jener Umwandlung, sondern beide entspringen aus einer Quelle, 
sind Wirkungen einer und) derselben Ursache, der Gesetze 
des organischen Wirkens im weiblichen Körper. T. 
theilt nun noch einige Fälle von abnormen Blutungen aus dem 
Uterus und den dieselben begleitenden. Nervenzufällen mit, um 
seine, sich auf die vorgetragene Ansicht stützende, Heilmethode 
Summarium d. Medicia. 1834. IX. Ds
	        
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