Full text: (9. Band = 1834, No 17-No 24)

[V.-Chirürgie und Ophthalmölogie, 415 
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geschüttelt stündlich einen Esslöffel). Bei dieser Mischung musste 
aber nicht nur dae gelıinderte Schlingvermögen überwunden wer- 
den, .:sondern sie war auch entsetzlich widerwärtig zur: nehmen, 
ud‘ da sich , ergab.,:: dass‘ die Schwefelleber die Wirkung der 
übrigen Mitiel zwar wohlthätig unterstütze, allein aber‘ hicht ou- 
rativ wirke, besönders ‚wo die Ausleerungen fehlen, se nahm. der 
Vf. zu letzteren ;. als. der.besten: und ‘schnellsten Hülfe‘ in: der 
Notlr;- seine Zuflucht: und -heilte die Vergifteten . mit Bittersalg. 
Da er aber doch die Schwefelleber zu den mit diesem eigen- 
thümlichen Gifte Vergifteten in einiger wohlthätigen. Beziehung 
fand und durch lange Dauer des Uebels veranlasst wurde,- nach 
Allem zu greifen, und da Abführmittel zwar immer Abnahme aller 
Zufälle und Heilung bewirkten, oft aber erst‘ in langer Frist, so 
versuchte er folgende Verbindung: PR, Hepatı sulph. 3%. — 33}. 
Cremi türt. 3}. — 3}. inf. Aqu. ferv.'q. 8. col. 3jv. M. S. Stünd- 
lich .1-—2 Löffel. Dieser Verbindung kann’ er nur Rühmliches 
nachsagen. Da in ihr. den hier geforderten Indicationenm entspro- 
chen: ist und nur in ihr die Schwefelleber möglichst gut:zu neh- 
men ist, so empfiehlt er sie wiederholt inallen Vergiftungen 
durch saure Leberwürste, wo nur einigermaassen das Verschlin« 
gen derselben möglich wird. Zum Getränk- erlaubte. er Wasser 
mit Weinessigs: doch auch, ‚da der Durst nie gross war,: Weiss- 
bier und sobald als möglich Wein, - ‘So :oft die Oeffnung fehlte, 
liess; er Klystiere. geben und zwar wechselnd Essig aud Seifen- 
klystiere. «Gegen: heftigen Schwindel liess ‚er nicht ohne Erfolg 
kalte Fontentationen ‚anwenden, | Blutentziehungen fand et in den 
vom ihm behandelten Fällen nicht angezeigt.“ Der Erfolg seiner 
Behandlung . war: ‚übrigens günstig. Ks: sterb nämlich. Niemand, 
ährend: vorher Mehrere:.an--den Folgen diesep V-— "mn 7 ng 
—. [Med Correspodenzblatt -d. wit ;7 
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ye8. u Win. Fleischerkuecht bekam "Tage nach dem Abledern 
eines des Milzbrandee verdächtigen Thiers,: wobei er von Zeiß 
zu: Zeit‘ das Messer awischen die Zähne genommen ‘hatte, an 
dem vordern Rande‘ der: Zunge eine schwarze Blatter, nebst 
schmerzhafter Geschwulst und Fieber, und starb‘ nach 60 Stun 
den. uf Medi. Zeitung vi A. Vereine f. Heilkunde in Prewvsasen, 
1834,‘ Ar. 18.]. oh (O) KO 
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