Full text: (9. Band = 1834, No 17-No 24)

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V. Gynäkologie und Pädiatrik, 
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aber durch sympathische Einwirkung-eines nahen Reizes hervor- 
gerufen wird» Noch vor Kurzem beobachtete G. dies bei einem 
BOjährigen Manne,. der schon seit geraumen Jahren an Blasen- 
hämorrhoiden mit Incontinentia urinae litt. Der linke Hoden 
entzündete sich, wie früher aus der angegebenen Ursache schon 
oft, und die Entzündung war dies Mal mit ungewöhnlich ‚starker 
Anschwellung verbunden. Ein Wundarzt behandelte ihn anfangs 
mit Umschlägen von Ag. saturn. und Inf. kb. eicut., Hyose, etc. 
wonach sich zwar Entzündung und Schmerz minderten, und all- 
mählich verloren, aber die Anschwellung mit gänzlicher Verhär- 
tung des Hodens fortdauerte. G. rieth daher Ung, Kali hy- 
driod. einzureiben. Dieses Mittel hatte ihm früher in ähnlichen 
Fällen selten die Dienste versagt; hier aber blieb es ohne Kr- 
folg. Nach öwöchentlicher Dauer des Uebels liess er daher, ne- 
ben Anwendung eines Pulvers aus Lac sulph., Tart. depur., Visc. 
alb und Rheum., welches Pat, mit Unterbrechung schon lauge 
wegen Hämorrhoidalbeschwerden mit Nutzen nahm, ein Pflaster 
aus £mpl. sapon., Extr. hyose. — Cieut. — Opü ana auflegen, 
and schon nach Stägigem Gebrauche hatten sich Verhärtung und 
Anschwellung verloren. Am untern Theile des Hodens hatte sich 
dabei eine nadelkopfgrosse Oeffnung gebildet, aus der, ohne alle 
weitere Beschwerden, milchweisse Flüssigkeit aussickerte, [Hu- 
feland’s Journ. d. prakt, Heilkunde , 1834, August.) (K—e.) 
182. Warzen, als Folge unterdrückter Fus8ss- 
schweisse; mitgetheilt vom M. R. Dr. HEvrsLDER in Sigma- 
ringen. BRAUN in Güglingen beobachtete eine bisher unbekannte 
Folgekrankheit von unterdrückten Fussschweissen, nämlich: Ent- 
stehung ganzer Gruppen von Warzen an beiden Händen, die 
wieder verschwanden, als der Fussschweiss wieder hergestelh 
worden war. — Zur Wiederhervorrufung unterdrückter Fuss- 
sehweisse hält B. örtliche Anwendung frischer Erlenblätter für 
sehr geeignet. [Med, Correspondenzölatt d. württ. ärztl. Vereins, 
1834, Nr. 40.1 (K-—e.) 
183. Ueber einige Affectionen der weiblichen 
Geschlechtstheile; von Lisrrane. Fortsetzung. (S. Sum- 
marium , Bd. VII, Nr. 3i5.) —, V. Von einer eigenthümli- 
chen Geschwulst des Uterus. Sie sitzt gewöhnlich in der 
untern Partie der hintern Wand des Uterus und lässt sich mit 
dem durch den erweiterten Mutterhals in die Höhle des Uterus 
eingebrachten Finger als eine erhabene, abgerundete, mehr oder 
weniger gut umschriebene , bald bei der Berührung unempfindli- 
che, bald heftig schmerzende Geschwulst fühlen, deren Durch- 
messer von der Grösse eines 20 Sousstückes bis zu der eines 
5 Francstückes varlirt. L. fand sie bei einer Frau hahnensporn- 
[örmig. Der übrige Theil des Organs ist in der Regel gesund, 
VY. GYnNäKoLOGIE und PÄDIATRIK,
	        
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