Full text: (9. Band = 1834, No 17-No 24)

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Sıummarıum des Neuesten 
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-ischen Medicin 
zum Gebrauche praktischer Aerzte. 
14. Oetober 1834. 
AS 09. 
4. ANATOMIE und PHYSIOLOGIE, 
104. Sections-Ergebnisse bei an gastrisch-mer- 
vösen Fiebern Verstorbenen; vom Kreis- Physicus Dr, 
Herzog in Posen. Da schon längere Zeit gastrisch-ner vöse 
Krankheiten häufig und allgemein verbreitet vorkommen, 80 1 nus8 
sich Jedem die Frage aufdringen, wie das unbekannte stationär 
gewordene Agens auf den Körper einwirke und welche Systeme 
oder. Organe es zuvörderst ergreife, um die häufigen Erschei- 
nungen, die man Nervösseyn der Fieber genannt hat, hervoı'zu- 
bringen. Da die vielen Erklärungen darüber immer noch nicht 
vollständig genügen, eine genauere Untersuchung jedoch niicht 
geringen Gewinn für Therapie verspricht, so bleibt es vielleicht, 
wie bei vielen andern Uebelin., der Fall war, der pathologischen 
Anatomie vorbehalten, mit dem Grunde jener Erscheinungen, so 
weit dies überhaupt vergönnt ist, bekannt zu machen. Obschon 
die, so oft wiederholte Aeusserung, dass bei nervösen Fiebern 
keine Spur in der Leiche, die auf das Wesen jener zurück- 
schliessen lasse, angetroffen würde, wenig zu weiteren For- 
schungen aufmuntert, so hat H. doch die Gelegenheit, Leichen 
an solchen Fiebern. Verstorbener in der Krankenanstalt der harm- 
herzigen Schwestern zu untersuchen, emsig benutzt und er theilt 
nun den Befund der. pathologischen Zustände in den Leichen, 
der sich. sehr constant auswies und nicht geringe Aufklärung 
über die vergangenen Krankheitserscheinungen verspricht, ohne 
jedes erklärende. Raisonnement jetzt mit Da man jedoch mit 
der Benennung: nervös zu allgemein und rücksichtsios verfährt 
und damit zugleich Erscheinungen, die sich auf Hirnreizung, 
Hirnhautentzündung, Darmentzündung, Darmverschwärung etc. be- 
ziehen, bezeichnet, so hält es der Vrf. für nöıhig, ein gedräng- 
tes Bild jener fieberhaften Krankheiten, wie sie ihm vorgekom- 
men sind, vorauszuschicken. Der Anfang war durch die ge- 
wöhnlichen Erscheinungen der gastrisch-venösen oder gastrisch- 
biliösen Fieber bezeichnet. Die Krankheit trat -mit leichtem Frost- 
anfalle auf, wobei sich die kurz vorher noch ziemlich reine 
Zunge stark belegte, Neigung zum Brechen, unangenehmer Ge- 
tuch aus dem Munde, bitterer Geschmack und grosse Abgeschla- 
Summarium d. Medicin, 1834. IX. 13
	        
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