Full text: (1. Juli 1861/30. Juni 1862)

.. Fedder. 
Nr. 13, ist 1861 in Altona wegen geringfügiger Entwendung mit 2 mal 4 t. 
G. b. W. u. B. bestraft. 
Sign. Größe 59/4 Zoll, Haare blond, Stirn frei, Augen braun, Nase 
; dick, Mund klein, Farbe gesund. 
2, Fedder alias Feddersen, Heinrich, Bäcker, den 26. Juli 1806 in 
Crempe geb., ist 1862 von der Ranzauer Administratur wegen Raubes von 
der Instanz abssolvirt. 
Sign. Statur mittel, Gesicht länglich, Farbe blaß, Haare grau, Augen 
blau, Stirn hoch, Zähne schlecht und mangelhaft, Backen stig 
Kinn spitz, Hals kurz. 
3. Ferck oder Verck, Johann Carl Heinrich, Schutenführer, zum Nüt- 
schauer Hoffelde außerehelich geb., 21 Jahre alt, ist 1862 vom Tralauer Guts- 
gericht wegen Unfugs und Excesse mit 3 mal 5 t. G. b. W. u. B. bestraft. 
Sign. Statur mittel, Haare dunkelblond, Augen blau, Rücken gekrümmt, 
Gang schleppend, Sprache im Hamburger Dialect. 
tf - ic ; t t; Rap 
isst» C'ristra Friererise. q. Urte üitentiter. uus Iuhr 
ner Entwendung mit 12 t. einf. Gef. bestraft. 
Sign. Statur groß, Haare blond, Augen blau, Zähne defect, Gesicht 
oval, Farbe gesund. 
_ 9. Finckler, Bertha Catharina Wilhelmine, Dienstmädchen, den 27. 
Juni 1839 in Altona ehelich geb.,, ist 1861 in Altona wegen ersten großen 
Diebstahls mit 4 mal 5 t. G. b. W. u. B. bestraft. 
Sign. Größe 61'!/4 Zoll, Haare schwarzbraun, Stirn frei, Augen braun, 
Nase dick und eingefallen, Zähne fehlerhaft, Farbe gesund. 
6. Finnern, Jacob, Schneider vqun Profession, den 2. Januar 1836 in 
Bramstedt geb., it 1862 vom Segeberger Amthaus wegen Hehlerei von der 
Instanz absolvirt, wegen Holzfrevels mit 4 t. G. b. W. u. B:. bestraft. 
Sign. Größe 63!/, Zoll seel. M., Haare schwarz, Stirn frei, Augen 
braun, Mund klein. Das linke Bein ist kürze als das rechte. 
7. Finnern, Catharina, verwittwete Biel, geb. Krohn, Ehefrau des 
Vorigen, ist 1862 vom Segeberger Amthaus wegen Hehlerei und Holzfrevels 
zu 4 t. G. b. W. u. B. verurtheilt. I 
8. Finnern, Margaretha, geb. Studt, Ehefrau des Käthners Joh. 
F. in Kisdorf, ist 1862 vom Segeberger Amthaus wegen geringfügiger Holz- 
entwendung mit 2 t. G. b. W. u. B. bestraft. 
arctirtlt? uff isgge t; HerrW Auguft. Fumne der Nerdghuiger Zwangs. 
frattiz?tiegslescn Yzthertretbens, Trunkenheit und Bettelns mit 2 mal 5 t. G. 
. W. u. B. bestra 
10. Fischer, Peter Petersen. den 30. Decbr. 1801 zu Enge, Amts 
Tondern, wo sein Vater Landmann und Zimmermann gewesen, geb., hat an 
einem Geburtsorte und in Engerheide die Schule besucht, ist nach seiner Con- 
rmation 2 Jahre Unterlehrer an der Waisenhausschule in Tondern gewesen 
und hat dann das Seminar bezogen. Als eminarisst ist er t ds auf 
Falkenstein Hauslehrer und, nachdem er 1824 sein Eramen gemacht, 2 Jahre 
Gehülfe des Organisten Röp er in Oldesloe, dessen Schwester er später gehei- 
rathet, darauf 3 Jahre in Cashagen und eben so lange in Liensfeldt, Fürsten- 
thums Eutin, Schullehrer gewesen und im Frühjahr 1833 als solcher in Struck- 
dorf, Amts Traventhal, angestellte. Als Rechnungsführer der , Geschendorfer 
Spar- und Leihkasse ließ er sich wiederholte Unterschlagungen, Fälschungen und 
Betrügereien zu Ecplîce ommen, derenwegen er 1862 vom Traventhaler 
Amthaus zu 3 jähr. Zuchth. verurtheilt ist. 
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