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1933 noch die Versamml ungssäle füllten und unmittel
baren aktiven Anteil an der Gestaltung der großen Pro
bleme der Innen- und Außenpolitik nahmen, fluteten nun
aus den Versammlungssälen in die Theater^ und Kinosäle
zurück."1
Für nationale Kreise war also der Film in seiner Gesamt
struktur bei der "Machtübernahme" nicht deutsch und lediglich
6 v. d. Vorseite:
0. Belling, Der Film in Staat und Partei, S. 9.
Hier zeigte sich die einseitige Interpretation der Sta
tistiken: Der Besucherschwund ab 1929 dürfte eher auf die
wachsende Arbeitslosenzahl zurückzuführen sein.
Der Filmbesuch in Deutsch
land von 1927 bis 1932
(A. Jason: Handbuch der
Entwicklung der Arbeits
losigkeit
(n. Gebhardt, Handbuch der
.c au
S. 160)
DU, UC O
I960, S.
350)
in Mill,
Jahr
Januar
Juli
1927
337 342
000
-
-
1928
352 533
000
1,862
1,012
1929
328 328
000
2,850
1,251
1930
290 357
000
3,218
2,765
1931
273 113
000
4,887
3,990
1932
238 40?
000
6,042
5,392
1933
_
6,014
4,464
Febr. 1932:
6 128 429)
Selbstverständlich sieht auch H. Knietzsch, Film gestern
und heute, Teil I, Leipzig 1961» die Ursachen in der
Arbeitslosigkeit.
1 J. Goebbels, Rede, in: JbRFK 37, S. 64,

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