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40 g Zinkstaub 1 ) nach und nach gegeben, wobei die
Temperatur unter 4° gehalten wurde. Nach 3stündigem
Stehen wurde zuletzt auf dem Wasserbade 20 Minuten
erwärmt. Der Zinkstaub wurde darauf abgesaugt, das
Filtrat mit starker Natronlauge alkalisch gemacht und
die Base mit Wasserdampf abgetrieben. Die Destillate
wurden mit Salzsäure zur Trockne verdampft. Das zu
rückbleibende krystallinische salzsaure Salz des Menthen-
arnins schmolz bei 188" unter Sublimation. Aus dem
Chlorhydrat wurde die Base durch Alkali ausgeschieden,
mit Äther aufgenommen, und die ätherische Lösung mit
Kaliumhydroxyd getrocknet. Nach dem Verdampfen des
Äthers blieb ein farbloses, basisch kampherartig riechen
des Öl zurück, welches bei 89° unter 14 mm Druck
siedete. Die Ausbeute betrug 7,5 g. Das Menthenamin
dreht um 104° 40" im Dezimeterrohr bei 20° nach rechts.
nD2oo = 1,4/957 d25°—0,8896.
Molekularrefraktion.
Ber. 49,20
Gef. 48,8.
Das Amin bildete beim Stehen an der Luft sehr
rasch ein festes Carbaminat. Es gab ein Goldsalz, das
bei 199° unter Zersetzung schmolz. Die anderen Derivate
sind schwer krystallinisch zu erhalten.
Die Analyse des Amins gab folgende Werte:
0,0881 g Sbst. 0,2535 CO2 0,0995 H 2 0
CioLLoN Ber. C 78,43 H 12,42
Gef. C 78,47 H 12,55
') Vergl. Goldschmidt; Berichte 30, 2068 [1807],

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