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gut ausgebildeten weissen Prismen, welche beide bei
157 159° unter Zersetzung schmolzen. Sie waren leicht
löslich in Methylacetat, schwerer in Alkohol und Chloro
form, unlöslich in Wasser und Petroläther. Die Analyse
des Menthenonnitrosats gab folgende Werte:
0,1261 Sbst.: CO> 0,2257, ti,0 0,0770.
0,1109 Sbst.: v = 11,3, t -= 20°, b = 746,5.
CioHnNsOi Ber.: C 49,1, H 6,56, N 11,48.
Gef.: C 48,8, H 6,80, N 11,45.
Das Menthenonnitrosat war monomolekular, wie
die Molekulargewichtsbestimmung nach der Methode der
Siedepunktserhöhung erkennen liess.
Molekulargewichtsbestimmung des d-Nitrosats nach
dem Siedeverfahren im Landsberger Riiberschen Apparat:
0,1971 g Substanz. 28,523 g Methylacetat. Er
höhung von 0,08".
Mol.-Gew. (einfach) Ber.: 244.
Gef.: 180.
Das inaktive Nitrosat des Menthenons wurde auf
folgendem Wege erhalten. 1 g 1- und 1 g d-Menthenon
wurden gut gemischt und darauf nach der Wallachschen
Methode das Nitrosat dargestellt. Es zeigte dieselbe
Krystallform wie seine optisch aktiven Modifikationen,
schmolz aber bei 130 — 132°, was einer Depression von
27° entspricht.
Mischte man jedoch gleiche Teile des d- und 1-
Nitrosats, so findet man, dass das Gemisch bei 128°
schmilzt. Ob wir es hier wirklich mit einer racemischen
Verbindung zu tun haben, ist bis jetzt noch nicht genau
untersucht worden.
Die Nitrosate des Menthenons dürften sich zur
Charakterisierung dieses Körpers gut eignen, da nach

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