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tion der phosphorsauren Salze der Amine leicht Bindungs-
verschiebung eintreten kann. Das Phellandren ist nach
beiden Verfahren, sowohl in der rechts wie links
drehenden Modifikation erhalten worden. Die Nitrite
des nach der ersten Methode gewonnenen a-d- und
a-l-Pheilandren wurden nach dem Wallachschen Ver
fahren leicht dargestellt. Sie zeigten den Schmelzpunkt
112°-l 13welche dem von Wallach als ß-a-Phellandren-
nitrit bezeichneten Körper zukommt. Das Nitrit des
nach der Darstellung des phosphorsauren Salzes er
haltene Phellandren konnte aus Substanzmangel nicht
zur Darstellung gelangen. Die für das spezifische Ge
wicht, den Brechungsindex und die Drehung des polari
sierten Lichtes erhaltenen Werte stimmen ebenfalls mit
den Angaben in der Literatur überein, wie aus folgender
Zusammensetzung ersichtlich ist:
Aus Monochlor-
phellandren (d)
Aus Menthen-
amin (d)
Wallach fand für
d-Phellandren
Aus Monochlor-
phellandren (1)
Wallach fand für
1-Phellanciren
d2i° = 0,8473
dzo 11 = 0,8447
di 9« = 0,8440
dis" — 0,8453
di 9« — 0,8465
n D2i° = 1,48825
UD20" = 1,48345
ni)i9" = 1,4732
n Di 8° = 1,4872
ni)i8°= 1,488
Nachdem die Konstitution des Phellandren somit end
gültig aufgeklärt sein dürfte, haben die letzten Arbeiten
Wallachs auch Anhaltspunkte für die Struktur des im
Wasserfenchelöl vorkommenden, ebenfalls ein Nitrit
bildenden Menthadiens, des sogenannten /1-Phellandrens
ergeben. Es gelang ihm, das Nitrit desselben, resp. die

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