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4:7 beachten muß. Abends. vor dem Schlafengehen 'wäérden die
bemerkten Unordnungen gerügt und berichtigt, Wünſche vor-
‘getragen, Ermahnungen und Zurechtweisungen ertheilt.un..
dann der Tag mit einer paſſenden“ häuslichen Atticht hé. |
fehloſſen, wie er damit begonnen war. t |
.. . Nach diesem Muster haben si ch, .unter: LR ut Locale
eigenthümlichkeiten gebotenen Modificationen,. bereits mehrere
ähnliche Anſialten in der. Schweiz und: an andren Ortenge.
bildet und, es scheint um so erfreulicher, daß, auch hier im |
Vaterlande ein Versuch gemacht wird, weil Einsender aus |
persönlicher Bekanntschaft mit den beiden hier angesetzten
Lehrern weiß, daß selbige nicht nur mit warmem Eifer für - |
. die. Idee: erfüllt sind und die: zum Gelingen nothwendigen )
Kenntnisse .und. sonſtige Fähigkeiten in. einem hohen Grade
. besitzen, sondern weil sie auch namentlich von der. Uebertrein .
bung und Einseitigkeit ſrei sind, welche so oft den rechten
Gesichtspunkt verrückt und dadurch ‘auch die beſte Sache
ſcheitern läßt. Dies haben sie namentlich auch dadurch ben. 2
wiesen, daß sfe von Anfang an es dahin eingeleitet haben, daß
der Versuch so klein und so einfach. und sparsam wie- möglich
begonnen werde. Sie felbſt haben sich dem Bauerſtande
nicht entfremdet und lében mit- det Kindern wie in einer
großen Familie. Der Versuch begann um Mättini 4827
mit 10 oder 12 Zöglingen und’ dazu sind im Frühjahr 41828
noch ohngefähr 10 hinzugekommen. Eine größere Anzahl
wünschte man mit Recht zu vertneiden, indem begrei flich gar
; î Vieles darauf ankommt, welcher Geiſt ſich gleich von An-
fang in der Anſtalt bildet und daß der erſte Stamm gut ;
werde, um nachher mehrere kräftige Zweige und Früchte zu
bringen. Man muß durch Erfahrung erproben, wie weit
Clima und Gewohnheit es zulassen, sich der leichteren, größ-
. tentheils vegetabilischen Diät und der leichteren Kleidung c.
‘des Muſter-Inſtituts zu nähern. Nach dem einstweiligen
. . Reglement für das neue Inftitut; bleiben beide eq! vor-




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