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Urkunde, so wie. einer anderen ungedrukten v. J.. 1259.
heißt der Ort Slamersekede, nicht Slamerseke, wie in
|. j den gedruckten Werken. In dem Regiſter der dem Bisſchofe
von Lübeck gehörenden Zehnten vom Biſchofe Johann (VU.
erw. 1420, -| 1439) ungefähr 1m Jahre 1427 abgefaßt,. fins
det sich Slamerseken zuerſt als Kirchdorf. angeführt, dem .
nach dem schlechten Abdrucke bei Lünig Spec. eccl, T. Ü. '
Pag. 418 das. Dorf Nulenhagen eingepfarrt war. Es. iſt
nicht zu bezweifeln, daß hier Mulenhagen zu lesen iſt, das
heutige an Sprenge grenzende Molhagen im Kirchspiel
Eichede, so wie, daß letzterer Name die neuere Abkürzung
für das alte Slamersekede iſt, Die alten Eichen, welche
diesem Dorfe seinen Namen gegeben haben, sind lange berühmt.
S. Westphalen. Mon. ined. T. IV. praefat. p. 216.
Von den übrigen, jetzt zu Eichede eingepfarrten Orten, ge-
hörten Lasbeck und Rohlshagen zur Kirche Oldesloh, s. Lü-
nig a. a. O, S. 418 u. 419; Todendorf dagegen in früherer Zeit
zu Sieck, Bremiſcher Didcefe, ſo wie Sprenge zu der Kirche des
Hamb. Capitels, Lütgensee, welche längſt eingegangen und
mit der Trittauer Kirche, deren Filial sie einſt war , wieder.
Vereinigt iſt. Das zu Eichede eingepfarrte, jetzt zu Lauen-.
] . burg gehörige Dorf Stubbe, ward früher zu Holſtein ges
rechnet und 1348 von den Grafen Heinrich und Nicolaus.
von Holſtein dem Kloſter Reinfeld desfalls ein Privilegiun,
ertheilt. S. Hansen a. a. O. S. 135.
4) Schoneborn. Im Dorfe Schoneborn besaß 1344
das Hamb. Domcgapitel, 1345 der Ritter Heinrich v. Wedel,
; einige Rechte. S. auch Staphorſt I. S. 506. Nro.' 640.
Die laut des angeführten Regiſiers der dortigen Kirche ein-.
§ ; ITU Ö---~
daß in derselben ein nördlich von Syprenge vor Eizziäéckete ge-
léegenerOrt Collumstenberg genannt wird, welche beide Namen an
die zwiſchen Horchenbecke (Hornbeck) und Wesenberg aufgefühk-' t ]
ten Namen RUeilingspring und Ludwinestein in dem limes Saxo '
vieus bei Adam v. Bremen B. IU. C. 9 erinnern. ‘

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