und Hamb. und Lübeckſchen Canonicys, bezeugt. Ebds. S. 63. 1
. Im Jahre 1368 war der Pfarrer von Ahrensbök, Wulfhard,
zugleich Propſt zu Preetz, (Hansen S. 56) wotaus der Irr-
thum entſtanden iſt, denselben für den Propſt des noch nicht'
geſtifteten Kloſters Ahrensbök zu halten. (Mollet Isagoge
T. IV. p. 48) Ein ähnlicher Irrthum iſt dadurch veran-. *
laßt, daß Muhliùs Historia Cimbr, Retormat. p. 16,
aus den Repertorien der Gottorper Urk. Cap. VI. No. 20,
einer Urkunde, wodurch die Ahrensböker Carthäuſer den Her-
zog Adolph zu Schleswig nebſt seiner Gemahlin und Ange-
hörigen aller ihrer guten Werke theilhaftig erklären, die
Jahrszahl 1339 irrthümlich giebt, da doch im Repertorium
ſelbſt ſie vom Jahre 1599 datirt iſt. S, daſſelbe in Falck's
Samml. zur Kunde des Vaterlandes Th. III. S. 213.
Ein glaubwürdiger Chroniſt, der Hamburgische Syndicus
Traciger sagt, daß „„die Carthauſe zu Ahrensbök im Jahre
1398 gebauet sey, und daß die Lübecker und Hamburger da-
zu ein merklich Gut gegeben, “ VW estphalen II. p. 4319, .
Diese Angaben, verbunden mit der Urkunde vom Jahre 1399
beweiſen indeſſen, daß die Carthäuſer nicht exſt 1402 dahin
- gekommen sind, und vielleicht die Hinzuziehung von Namen
nur beabsichtigt, aber nie ins Werk ‘geſcht haben. Vgl. über
die gewöhnliche Erzählung Chriſtiani Th. IV. S. 229 und
. Kuß im Staatsb. Magaz.. Bd. VII. S. 315,
3) Slamersekede. Dieses Dorf grenzte an Sprenge
. im jetzigen Kirchſprengel Eichede, wie aus einer bei Stap-
horſt Hamb, Kirchen-Geſch. Th. I11. S. 749 gedruckten
. Urkunde des Grafen von Holſtein, welcher für daſſelbe die
Scheidung mit dem Hamburger Domaeapitel, welchem das
letztgenannte Dorf gehörte, bezog, Unter den Zeugen war
der Ritter Haſſo von Lasbek, deſſen Stammsitz in der Nähe
lag und die Herren von Hamme, welchen Grotensee und
Lütjensee gehörten, x) In den älteren Abſchriften dieser
RB t Hz 4.4 vL k
*) Bei Erwähnung dieſer Urkunde iſt ditzif aufmerkſam zu thühes.
,

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