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].
Die zunächst folgenden Nachrichten über das Kloſter Neu-
münſter sind aus einer kleinen, aus acht Quartblättern von
Papier beſtehenden, durch Nässe, Staub und Alter etwas
beschädigten Handschrift genommen, welche sich auf dem Ha.
burger Stadtarchiye. befindet. Der Bericht des Sido iſt
von einer Hand geschrieben, welche den Zügen, so wie den -
Abkürzungen nach zu urtheilen, in den Anfang des vier-
zehnten Jahrhundertes, vielleicht noch früher, zu setzen iſt:
Die Anfangs- und andere große Buchſtaben sind mit rother
Dinte bezeichnet. Der Bericht von. Sido. . stimmt im We-
sentlichen so sehr mit seinem Zeitgenoſſen Hélmold, fo wie
mit den bekannten Urkunden des Kloſters Neumünſter über-
ein, daß deſſen Bekanntmachung kaum einen anderen Werth,
als den der Bestätigung bereits vorhandener Nachrichten
durch ein altes Zeugniß in Anspruch nehmen darf.. Doch
giebt er auch einige bisher nicht bekannte Thatsachen an und
erläutert, wenn gleich im Widerſpruche mit Helmold, wo-
durch der Werth seiner Angaben, jedoch nicht die Aechtheit


des Berichtes selbſt, zweifelhaft erscheinen könnte, die neuen.
lich viel besprochenen Verhältnisse der Kirche Bishorſt zum /
îKloſter Neumünſter. ; j jz: ;
Die Reime über die Neumünſterſchen Pröpſte sind von
neuerer Hand, doch in der letzten Hälfte des funfzehnten Jahn..
hundertes niedergezeichnet, Es folgen dann im Manuſcripte
noch 33 lateinische Verse auf den Vizelin, welche jedoch zu
unbedeutend scheinen um einen Abdruck zu verdienen. Jene
dienen zur Ergänzung der Reihe der Pröpſte zu Neumün-
ſter, welche wir für kein Holſteiniſches Stift vollſtändig be«
sten, selbſt nicht für das genannte Kloſter, über deſſen
Geschichte wir doch besser unterrichtet ſind, als - aller
' übrigen. . .; . 24

1.8

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