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"Sächssſches Recht und Sächsische Freiheit! daß disse auf die
Slaven, nachdem ihré, an Sachsen gränzenden Diſtricté von
"den Deutschen erobert worden waren, nicht- übergingen, lehrt die
Geſchichte klar. Liones rex ILudovicus (irn Iten Jahrh:)
sub pristinum redegit servitium; (Ann. Fuld. ad a.
877.) ~ und obgleich die benachbarten Slaven unter den
"Ottonen (im 10ten und 11ten Jahrh.) Chriſten waren: so
heißt es doch von ihnen: Slavi servierunt sub tributo.
(Ad. Br. p. 20.) Daher sagte auch Pribislaus, (im 12ten
Jahrh.) als der Biſchof Gerold ‘ihn zur Annahme. des Chris
"senthums zu bereden suchte: Si nobis dentur FW
Uüty, libenter erimus Christiani. (Helm. ‘c. 83).
| . Es leidet freilich keinen Kweifel, daß seit dem 10ten
Jahrh.. ein beträchtlicher Theil des Slavenlandes unter: den
Sächsischen Herzögen: stand; allein durch diese Unterwerfung
war jenes Slaviſche Land kein Theil von Sachsen oder vom
. Sâchſiſchen Herzogthume geworden *). Das Slavische Larid
[ war eine Markgrafschaft für sich, die mit Sachfen' in weiter
. einer Verbindung: \tand, als daß beide ein gemeinschaftliches
Oberhaupt hatten; sonst war Alles in deni einen ganz anders,
‘als in dem andern. “ Hier galten’ ganz andere Rechte, . als
dort; hier wurde kein Tribut bezahlt, wie dort; hier wohn-
. ten freie Landbesitzer, dort Mancipien (c.). Auch das ge-
"meinſchaftliche Oberhaupt 'regierte in dem einen nach ganz
“andern Gesetzen und Maximen, als in dem anden; dehn:wie
willkührlich und grausam die Slaven: von ihren Sächsischen
. Markgrafen behandelt wurden, iſt bekannt genug. In der
.
2) Gentes pagan nes udstro du ea tui in. Saxiona eontiguas. ~~'
? . Ius, ; ) ] [
ti: hr rp: rp. nmtes pagan G E "u. Irtgeur. volasen; dean
. nur auf den Polabengau hatte der Sächſiſche Herzog jus haere-
ditarium, Folglich rechnet der Herzog die Burkqtallthalt im
Palabengat nicht zum Sächsischen Herzogthume.
2) — cum utriusque séxus maneipiis st ).: 300;7B; G?ſh:
v. Lauenb. v. “Kobbe T. p. 94:
. " . 1
| fz.
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