. Ilebrandt geſtor
î Hus die Uuterwerfung vollenden, wofern diese nicht etwa sofort.. |


E ,
Neoe. 11. S. 467), daß der däniſche König zu dlefer Zeit das
lt. Guſ.ltächtert tuck he tit:
worden, „„ſond erlich dewile de könink Ditmarſchen |
drouwede.‘’ Bolten (UI. . 35.) hat diese Angaben aus.
geſchrieben, ohne ſie näher zu begründen. , Eine merkwürdige
Begründung wird denselben aber durch ein im Geh. Arch.
verwahrtes Blatt, gegeben werden können. Dies Dokument
vom Jahre 1507, obwohl verſtimmelt und theilweiſe nicht
mehr zu leſen, bezeugt nämlich einen wider Dithmarſchen ge:
richteten Subſidienvertrag des Königs mit dem bekannten Grat.
fen Edzard von Oſtfriesland, mit welchem die Dithmarschen
ſelber 13 Jahre früher und wtederum 8 Jahre später ſich
verbunden haben (vergl. Dahlmann über Neocorus in d. Kiel.
Bl, Not. 34.). Jenes Blatt enthält blos das Concept, und
die Schrift iſi im Ganzen nicht wenig abgebleicht. Wir er- .
fahren daraus, daß der König durch einen Geſznöten mit dem Â
Grafen Edzard einen Vertrag förmlich abzuschließen wenigstens
beabſichtigte, zufolge deſſen der Graf ſich mit 2000 seiner Leute
und. allerlei. Kriegsvorrath in des Königs Sold geben und von
der Elbſeite in Dithmarſchen einfallen sollte, Der Eroberunss. |.
plan war diesmal ein ganz. anderer, als in dem unglücklicha. |
Jahre 1500, man wollte, ettva wie vor reichlich hundert Jah-
ren die. Marienburg, im Lande eine Feſte bauen, und von hieen. |
.
durch eine Schlacht vom Grafen bewerkſtelligt würde, Daß
der Hef ſich mic wenigſtens 2000 Mann einſtellen sollte, iſt .
, deutlich; daneben wird von 5000 gesprochen, und der Sinn
kann keln anderer seyn, als daß der König diese, außer 1000
Bayern zum Schanzwerke, hinſenden wollte, Dem Grafen
war der Oberbefehl und die Ausführung der ganzen Unter;
nehmung. zugedacht, der König mag keine sonderliche Luſt ver: ‘
ſpürt haben, dieſen neuen Feldzug in Dithmarschen wieder .
mitzumachen. Die Größe und der Anfang des zu zahlenden
Soldes wird angegeben, außerdem ein Geschenk feſtgeſetzt, und
dreien Räthen des Grafen eine außerordentliche Belohnung -
dafür verſprochen, daß. ſie die oſtfrieſiſchen Bayern zu dieser -
h Heeresfolge bewögen. Dey Graf Edzard erscheint hier nicht
iy. dem sünſtigten Lichte, denn iſt der Vertrag quch nicht zu
. Stgyde. gekommen, ſo ſleht man doch, was man yon ihm .
höſfen und erwarten konnte. Der Vertrag iſt datit vm
Dienſtage ngch dem Himmelfahytstage 41507. Damals aber
und im Sommer hatte der König Ruhe, érſt im Hebſte fielen

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