e L. I)
houe hört men gerne gulden worde, derhaluen was der’ Det. |
merſchen Sendlinge nicht grott weert. (Vgl. Neoc. 1. S. 413,) M
Alse de koninck to Hus quam vnd hörede, dat de Det;
merſchen nicht willens weren, ſick vnder ſin gebede to geuende. -
. wurt he tornich vnd hadde wol ſinnes gewesen, de Detmer-
ſchen mit weldiger hant antogripende, leet den Adel im Lande '
. ko Holſten vorbaden, klagede der Detmerſchen vorbolgenheit, HII
; dat se ſick na lude der keiſ. Breue vnder den gehorſam niche MI
wolden geuen. Auerſt dar was neimant manck dem Adel ed-
. der jo gar weinich, de Luſt hadden, mit gewalt in Dethmer-
ſchen to theen, derhaluen bleſf idt vp dat mael darbl.

. Aus Reimar Kock zu Ir eocorus S. 414 u. f.
î Anno 1479? (1480) Des ſuluigen Jares hefft koninck ']
Chriſtiern de Erſte, ein vader Johannes und Frederici, to . MM
Renſborch mit den Detmerſchen einen dach geholden. Hirto "|
_ hHedde he ock de Heren van Lubeck und Hamborch gefurdert, |
De koninck heſft den Detmerſchen laten anſeggen, dat oene. |
î wol bewuſt, wo ſine Kon. Werde vor 5 jaren de feiſerlike
Breue oene ertoget, wo Keiser. Matt. dat lant Detmerſchen
Siner koninkliken Werde geſchenket vnd erfflik vorlenet vnd
alſo dem Lande to Holſten ingelivet, derhaluen vp dat mael
begeret, dat ſe ſick gutlicken under oeme ergcuen, oeme huldi-
gen vnd oene vor oere.. Heren willich annemen. Dewile den-
ne betheerto ſodanes vorbleuen, so ſ nu noch auermals Siner
Kon. Werde boger, dat Se der. Keiſ. Matt. Mandat und
Siner Kon. Werde boger wolden willich nakamen, Sodanes
.in gnaden to erkennen. %
_ De Detmerschen nemen eine forte rüggeſprake, vnd ge-
uen weddervmme to antwerde, dat de Keiſer. Matt. ſt nichr
mit rechte berichtet, alſe ſchoide dat lant Detmarſchen neinen
Heren hebben edder underworpen ſin vnd nu erfflos geſturuen,
vnd alſo de leenwar an den keiser ſcholde gefallen ſin, So
] doch oer lant under dem Biſcopdom van Bremen belegen,
den Se'ock vor oeren rechten Erffheren erkenden, wente na
j bdode des lateſten Grauen der Detmerſchen und des landes
; "Stade, hebbe keiſer Fredericus de erſte beide Grauescoppe, de
erfflos, deme Biſcoppe Hardewico vnd deme Stiffte to Bre: ,
. men gegeuen, dat Se ock ſtedes bi deme Stiffte ſcholden bli-
uen to ewigen tiden. Wen. Sodanes der keiſ. Matt. were
vnderrichtet, Co weren de Breue, darmit Se koninkl. Werde
nodiget, nummer gemaket edder gegeuen. So wolde oene ock
Staatsb. Mag. Bd. vu. Heft 3 u. 6 44




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