ten. De Ditmersſchen deden ock alſo, .ſanden an den keiſer


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Schutzbündniſſes mit Lübeck zu bewegen. Das thaten ſie be-
kanntlich 1468, worüber Reimar Kock sagt: „, In duſsen sul-
uigen Jare quemen to Lubeck in den Winachten 30 Manne
van de vpperſten vt dem lande Ditmersken, duſſe in namen
vnd volmacht des gantzen landes, makeden ein vorbunt mit
dem Rade van Lubeck. So der Stadt wes an queme van
veide und krige, wes ſick de Stadt bi den Ditmerſchen vor-
moden schole, wedderomme wes dat lant der Ditmarſchen ſick
an der Stadt Lubeck vormoden ſchole; auer ſ de artikele
late ick vtt vorſate faren,“~ Diesen Vertrag, den Rei-
mar Kock bekannt zu machen nicht sür rathſam hielt, finde.
man bei Bolten III. S. 20 u. f. abgedruckt noch der perga-
mentenen Urſchrift im lübeckiſchen Archive.
Zum Jahre 1474 erzählt Reimar Kock zuerſt kurz, daß
Chriſtian I. auf seiner Reiſe die kaiserliche Belehnung mit
Dithmarschen erlangtez bald darauf heißt es: „„In deme
ſuluigen Jare vor der Hemmelfart Marien berep de Biſcop/
van Lubeck to Renſsborch einen dach mit den Dithmerſchea vm
wegen des koninges van Dennemarcken Chriſtiern, dewiled'en).
koninck noch nicht binnen Landes gekamen. In duſſem dage
gaſf de Biſcop vore, wo Keiſer: Matt: vtt Keiſ: gewalt vrtt
den Landen Holſten, Stormeren vnd Ditmerſchen hedde ein
Furſtendom gemaket und koninck Chriſtiern darmit vorlenet.
Derhaluen were des ſuluen koninges bogere, dat de Ditmer-
ſchen ſick in der Sacke willich wolden vinden laten, alſe den-
ne ſcholden se ock weddervmme einen gnedigen Heren an oeme
beuinden. Darvpp geuen de Ditmarſchen to antwerder: So
de keiſer dat lant der Ditmerſchen vorgenen hedde, dat moſe.
geſcheen ſin, dät ſine keiſer: Matt: nicht recht were vnderriche.
tet, wente Se hedden eine Ouericheit vnd heerſcop, den Biſ-
cop vnd dat Capittel van Bremen, vnder welkerer heerſcop
Se lange Jare gewesen, dachten darunder to bliuende, und
eer Se desuluige vorlaten vnd eine andere annemen, wolden
Se leuer liſf, gudt vnd leuent daran hangen. Tom lateſten
berepen ſick de 'Ditmerſschen, dat Se an Keiſ: Matt: oere
Legaten wolden senden, welckere den keiſer scholden vnderrich-
gere Legaten, welckere bi deme keiſer ſcholden vorwaruen, dat
Uto: Vorgeuinge des Landes mochte wedderropen werden.
uerſt Doctor Crantz in Saxonia lib. 12. cap. 12; „Non
satis instructum erat,“ dat is, Se deden oene S. Johan-
nes mit deme gulden munde nicht mit, wente in der Heren

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