XXYVI.
Dahlmann’s Neocorus.
P.: A... L. S sihstzes
in Kopenhagen.

(Fortsetzung von, Nr. KV. des vorigen Heftes.)
Die wichtigſte Begebenheit der äußeren Geschichte, welche
folgt, iſt der lange und schwierige Proceß mit Adolph VUI.,
bei welcher, wie bei den meiſten Staatsverhandlungen der
Dithmarschen mit dem Auslande, Neocorus uns leer ausge-
hen läßt. Dahlmann hat, diesem Verhältniſſe den Anh. RIVA.
„widmend, aus den in Hamburg, wie er sagt, ziemlich voll-
ſtändig erhaltenen beiderseitigen Schriften den auf die von den
Dithmarſchen geforderte Landfolge sich beziehenden Punkt ausge-
hoben. Ich zweifle nicht, daß er es nicht bei diesem Punkte hatte
. bewenden laſſen, wenn die Acten vollſtändig in seinen Händen ge-
wesen wären, indem diese in mancher Beziehung eine nähere
Berücksichtigung in Anspruch nehmen. Sie ſtellen, wie die
Acten von derſelben Art, die ſich aus späterer Zeit vorfinden,
namentlich aus dem Jahre 1546, das Verhältniß der Schles-
wig : Holſteiniſchen Lande zum Dithmarschen Freiſtaat- durch
eine lange Reihe von Jahren als ein wahrhaft heilloſes dar,
wobei die eine Parthei übrigens der anderen nicht viel vor-
zuwerfen hat, indem es gegen die Gerechtigkeit und urkund-
liche Wahrheit verſtößt, die Dithmarschen vorzugsweise zu be-
bürden mit Rohheit und Gewaltthätigkeiten; sie beleuchten
manches Einzelne, klären die früheren Verhältnisse der Dith-
marſchen mit den Frieſen auf, geben manche Notizen zur
Persſonalgeſchichte, namentlich auch unseres Landesadels, ſind
ein Beitrag zur damaligen Sittengeſchichte, Da dieſe Acten







= > E E G SSE S , ;

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