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daß gegen die' "Verordn. an ‘vielen Orten die Bezahtung für“
die Vaccinationsatteſte von den Reltern der Vaccinirtén ober ‘
diesen ſelbſt eingefordert wird, obgleich, nach einer 'Eirkukar- ſ
verfügung d. d. Glückstadt vom 28. Febr. 1823 ausbrüiktieh,
' daran erinnert iſt, daß auch in den Diſtricten, wo Phyſſicäts. §
anlagen nicht gebräuchlich sind, die Vaccinationskoſten ud
' J. namentlich die 12 Schillinge für jeden Vaccinirten von der"
ganzen Commüne abzuhalten sind, damit unvermögende var
durch von der Baccine nicht abgehalten werden und diese
Koſten ihnen nicht perſönlich zur Laſt fallen. Nachzutragen
zu den Verordn. über Vaccine iſt das Kanzleipatent vom
24. Mai 1823 und das vom 30. Auguſt 1825 über einige
! die Vaccine der Militärpflichtigen betreffende Punkte.
' 4) Rettungsanſtalten für plöglich Verunglückte
ſind, auß.r Kiel und Altona, so. viel dem Ref. bekannt iſt, *
nicht förmlich eingerichtet, obgleich fi e in keiner Seeſtadt, ".
wo Ertrunkene nicht selten vorkommen, féhlen dürften; âuch
] fehlen, wenigstens in Kiel, noch die Inſtrumente, um den h
| Ertrunkenen im Waſſer zu finden und hervorzuziehen, die |
ſich in Günthers Geſch. der Hamb. Reéttungsanſtalten abs!
gebildet finden) namentlich der Sucher, die Fangzangé, das
“ | Eisboot zur Rettung der im Eise Eingebrochenen u.
So zweckmäßig auch die Vorschriften für die Belebung her
Scheintodten sind, welche das Sanitäts«Collegium bekannt ges
macht hat, (S. 283) so können dieſelben.. doch nur die glück.
lichen Erfolge, deren sich die Rettungsanſtalten in Kzpenhogerttt !1
und Hamburg erfreuen, herbeiführen, wenn es nicht an den
Mitteln fehlt; die Ertrunkenen. inöglichſt js aus dem: :
Waſſer zu ziehen.. its mi
Die Regeln zur Verhütung der Hundswuth bei Men-
schen, welche die gedachten Vorschriften in der neuſten Aus
gabe vom 25. Juli 1825 enthalten, erinnern an die. Nothzn. I
_ Vendigkeit einer. allgemeinen Verfügung über das |
Verfahren bei tollen Hunden. Es sind hier zwar
die Vorsſichtsmaaßregeln. angegeben, die mman anwenden qs



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