ea 2E. a.
äußern und niedern Organe des menschlichen Körpers Preis
gegeben werden, theils weil die Heilungsmittel hier auch mehr
mechaniſcher, handwerksmäßiger Natur sind. Noch mehr wür-
den sie nützen, wenn in den Knochen und Gelenke keine andere
Krarkkheiten vorkämen, als Brüche und Verrenkungen. Da
es dergleichen aber giebt, so ereignen sich bisweilen Ver.
wechselungen, welche dem Kranken die Gesundheit, ja das
Leben koſten, wovon Ref. einige exémpla odiosa kennt.
Auf jeden Fall erſcheinen diese Gliedsetzer bei. der Ménge
von Chirurgen aus der Kopenhagener und von Doctoribus
dmuedicinae el Chirurgiae aus der Kieler Schule, deren un-
ser Land sich jetzt erfreut, als eine ganz überflüſſige Zuthat
zum Medizinalpersonale.
Außer dieſen Medizinalperſonen ſollten eigentlich auch
Krankenwöärter (die ſogenannten Wartefrauen der
Wöchnerinnen mit eingeſchloſſen) unter Aufsicht der Medizi-
nalbehörde stehen, . weil so vieles im Erfolge einer Kur von
ihnen abhängt. Sie müßten, che ſie Erlaubniß zur Aus-
übung ihres Geschäftes bekommen, vorher einem Examen
über die wichtigſten Punkte der Krankenpflege überhaupt, so
wie der Diätetik der Wöchnerinnen und neugebornen Kinder
insbesondere, sich unterwerfen, zu dem Ende einige Wochen
vder Monate in einem öffentlichen Krankenhauſe (die Warte-
frauen in einer Gebäransſtalt) practiſche Anweiſung empfan..
gen und wenn sie examinirt wären, dafür in einem gewiſſlen
Diſtricte öffentlich und ausſchließlich angeſtellt werden, Ref.
Hat sich vorgenommen mit. dex Ausführbarkeit dieſes Vor-
ſchlages und mit einer solchen Anweisung für Krankenwärter
Wenigſtens einen Versuch zu machen.
II. Die Vorſchriften über die öffentliche G e-
ſundhéitspflege (Medizinalpolizei), welche
Unser Werk enthält, sind theils einzelne Verfügungen über
kinzelne Gegenſtände, (S. 269-283) theils Verfügungen,
welche diejenigen öffentlichen Anſtalten betxeffen, die der
Staat theils zur Abwehrung von Krankheiten, theils zur
4.2 [)


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