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nen „ toäre wohl der Abdruck dieser oder jenér Veifügüng, 'die
wir im Verfolge näher bezeichnen werden " wünschenswerth;
für die Mehrzahl der vorkommenden Fälle wird freilich das
Gegebene. völlig hinreichen.
. Soweit hätten wir mit der Form des votliégenben j
Werkes zu thun gehabt, soweit sie vom Sammler abhing,
Wir wollen aber diéſe Gelegenheit ergreifen, uns hier zue |
gleich Über den Inhalt deſſelben zu äußern, soferne in dem-
selben die Grundsätze des Schlesw. Holſteiniſchen Medizinale_
weſsens gegeben sind. Indem wir dieselben hier als ein |
Ganzes vor uns sehen, wird uns wieder gegenwärtig, was
bei vielfacher Anwendung derselben im Leben uns als tüh-
. kig oder mangelhaft erschien, und wir tragen um so. weni- |
ger Bedenken, daſſelbe mitzutheilen, als. es eben nur wohl-
gemeinte Aeußerungen über Sachen sind und zwar über Su-
chen, an denen so oder so oft das Wohl von Tauſenden hängt.
Daß dabei die Beſchränktheit des Raumes. keine genügende |
Erörterung, noch weniger eine Erschöpfung dieses wichtigen |
Gegenſtandes, sondern nur Andeutungen. der weſentihtén f
Punkte zuläßt, wird jeder Billige einsehen. .
Wenn von dem Verhältniſse der Medizin zum Staate 1
die Rede iſt, so finden wir, daß daſſelbe ganz analog dem |
Verhältniß des Arztes zum Individuum erscheint.. Wie hierder |
Einzelne: dem Einzelnen berathend, warnend, helfend zur |
Seite ſteht, so ſtellt sich in der Staatsatzneikunde die Mêé- |
dizin als Wiſſenschaft und Kunſt der Maſſe des Volks, wie
sie im Staate zur Einheit verbunden iſt, gegenüber. Wie |
der Arzt nicht blos Krankheiten heilt, sondern auch zu vero
hüten sucht durch Anwendung der Regeln der Diätetik, ſo_
tritt die Staatsarzneikunde: ebenfalls auf als Heilkunſt und
Diätetik. Als Heilkunst, indem der Staat durch öffentliche
Krankenhäuser, durch JIrrenanſtalten, Rettungsinſtitute für
die Heilung der Krankheiten des Volkes ſsorgtz als Diätetik, |
indem die sogenannte medizinische Polizei die Erhaltung und
Beförderung des physiſchen Wohles der Staatsbürger zuin
. D e. M EA E R A r . . QU l +
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