„am.. Mohl des Landes und Interesse.. der Landesherrſchaſt,.
t unser »oUkomzzenſtes und _uneingeſchräuktes Verträusn,
: shaben.“
Im September : 1815 war Compe also schon wieder
feen von seiner Heimath, und seinen Gewohnheiten, und.
diesmal in eine durchaus fremde Umgebung, in ihm großene
theils. unbckannte Berhältniſsſe versetzt. Aber auch hier ers
probte sich seine ganze Geſchäftstüchtigkeit nicht weniger als.
ſein edler und gerader Sinn. Während der. sieben Monate.
seines Aufenthalts in Hildesheim entledigte er sich nicht nur.
seines. Auftrags für das Inutereſſe des Königl. Fiscus mit.
î iner Umsicht, einer Gründlichkeit und eincm Fleiß, welche.
auf die ehrenvoliſte Weise in den deshalb an ihn erlaſſenen.
Rescripten qnerkannt worden; er ſchied auch geehrt und ge-
achtet von den Einwohnern eines Landes, in dem er eine ſoen. t§
|. ſchwierige und in die zarteſten Eigenthums- Verhältniſſe eins
greifende Angelegenheit zu behandeln gehabt hatte. Und vor. .
Allem sey es ihm zur Ehre gesagt, daß er sein ſtetez Stres.
ben dahin gerichtet, von den solchergeſtalt reluirten und dem.
' Staate wiedergewonnenen Gütern der Kirche, so viel als
möglich, ihrer früheren wohlthätigen Beſtimmung zu erhalo
ten, und gemeinnützigen, besonders den öffentlichen Unters. i
richts-Anſtalten zuzuwenden,, welchen er selbſt einen Theil.
einer früheſten Bildung verdankte. Daß seine, in den umso;
faſſenden Berichten am Schluſſe der Arbeit deshalb ente.
wickelten, Vorschläge Gehör gefunden, gereicht nicht weniger
der liberalen Gesinnung seiner Regierung zur Ehren. ;
. Erſt Ende April 1816 ſah er sein Schwarzenbek wies.
der, nach beinahe dreijähriger Abwesenheit, die er in ſiteter
Diens=ithätigkeit zugebracht und die ihn, bei seiner ausges- : M
dehnten Wirthſchaft, große Opfer gekoſtet hatte. Aber noch. .
lebhafter als diese, beschäftigten ihn, bei seinem Eintritt in j
die alten Umgebungen, Gefühle andrer Art. ZU 1.1
1 Schon im Juni 1815 war Lauenburg der Krone Din-.
nemark abgetreten, und nun ſtand die förmliche Yetergsbs.

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