Ust Resultate gelangen können. Er sette die Liquidation von
Schwarzenbek aus fort, und war endlich im Juli 1815 so
glücklich, dem Königl. Miniſterio anzeigen zu können, daß |
Die Kaiferl. Ruſſiſche Liquidations-Commission ihre Arbeiten
beendigt und 2,001,291 Bco. Mk.’ an Vergütung für Kriegs-
leiſtungen als liquide angenommén habe. Bereits im März
Hatte er 1 Million Rubel in Banco. Aſſignationen in Ems
Pfang genommen; worauf ihm höchſten Orts die vollkklome
menſte Zufriedenheit mit Ausrichtung ſeines Auftrags be-
zeigt ward.
G Compe glaubte mit Recht, sich nun ganz feinem eigent-
' lichen und liebſten Wirkungskreiſe widmen zu können, als
nach drei Monaten. ein neuer Beweis des besonderen Ver-
trauens seiner Regierung ihn abermals für eine noch ent-
ferntere und schwierigere Sendung in Anspruch nahm. Das
Fürſtenthum Hildesheim, eine der bedeutendſten Erwerbuns |
f gen der Krone Hannover, war unter Weſtphäliſcher Hoheit
Des größten Theils seiner ansehnlichen Domainen- und geiſto
lichen Güter beraubt worden, die die ſleten Geldverlegenheis
ten des Hofes zu Caſſel zu decken hatten dienen müſſen.
Pertinenzien, aller Art, Gebäude, Grundſtücke, Güter von
einem jährlichen Ertrag von weit über 100,000 Rthlr. was
ven, theils um geringe Preise, unter den verſchiedenſten Um-
ständen, an Speculanten uud an Eingeseßne des Landes vero
schleudert worden. Es galt nun von’ Seiten der gegenwäro
tigen Landesherrfchaft, diese Verkäufe zu untersuchen, nach
WBeſinden der Umſtände, solche aufzuheben, die veräußerten
Objecte einzulösen, oder mit den Käufern billige Abhand-
Tung zu treffen. Compe erhielt den Auftrag und die ns-
thigen Vollmachten zu diesem weitläuftigen und intricaten
: Geschäft, weit‘! wie das desfalls an ihn erlaſſene Reſcript

sich ausdrückt, ,, „Wir denselben nur solchen Personen ertheis
' u len können, welche sowohl in Ansehung ihrer ökonomiſchen
„Kenntniſſe und Einsichten, als in Hinsicht aller uns be-
‘kannten Geſinnungen des Dienſteifers und der Theilnahme

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