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Schneliſte herbéizufchaffen; förderte: er das. Interesse versPro-
vinz, wandte er, in zuversichtlicher Hoffnung besserer Zeiten,
den Schaden der Landesherrschaft möglichſt ab, indem er sich
den Maaßregeln der aufgedrungenen Herren bequemte, die
zu hindern er nicht vermochte. Dadurch gelang es ihm, das
“Heer ränkevoller Abentheuerer und- gieriger. Emporkömm-
linge fern zu halten, die sich durch die Unfähigkeit oder den
Eigensinn der Landesbehörden in das Vertrauen der Com-
mandirenden in besetzten Ländern einzuſchleichen pflegen.
_ Die Franzosen hielten sich gern, und am liebſten an die Bes
hörden des Landes, wo mit ihnen etwas. auszurichten warz.
sie wußten offnen Sinn und offne Rede, zu würdigen, und ;

ſelbſt Anhänglichkeit an die alte Herrschaft zu verzeihen, wo §
nur ihnen Genüge geschah. Auch verſchmähten fie die gute
Küche und den trefflichen Keller des Amthauſes nicht. Man
kann von den Franzosen jener Zeit. vieles Schlimme sagen;
nur roués waren ſie nicht, das hett ſie in den Lagerh
nicht gelernt.
D' Aubignofc wußte Compe’n am beſten zu fhägen;
obgleich dieser seine Gesinnung keinesweges verbarg, Er '
_ fſelltte ihn als Mitglied der zu Lauenburg beſtehenden Re-


gierungs-Commiſsion an. Nichts geschah in Landes-Angele-
genheiten ohne seinen Rath; er liebte ihn sogar, so weit das
zwischen zwei sehr heterogenen Wesen möglich war, und lei-
stete Compe'n seinerſeits manchen Dienſt. ‘~~ Unzählige
Wöse ward so verhindert; manches Gute’ geſtiftet, noch mehs
reres erhalten; bedeutende Summen für öffentliche Anstalten.
"und Gehalte hat Compe dem knappen Adminiſtrator abge-
rungen. die Waldungen- den Schatz des Landes, unverſehrt
‘erhalten. Das Land : befand sich nicht übel. Ieder ging
einem Gewerbe nach. ;
Aber mit der Einverleibung in- das große Reich, zu An- EM |
ftug: des Jahres 1811 endete plötzlich dieſer leibliche Zuſtan. M
.- D’Aubignoſc'ward zu einem hohen Amte nach Hamburg
' bgerufen, an die Stelle der proviſoriſchen Verwaltung in

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