Full text: Staatsbürgerliches Magazin mit besonderer Rücksicht auf die Herzogthümer Schleswig, Holstein und Lauenburg (Siebter Band)

  
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einer Dorfflur ein Rain genannt, welches Wort dann auch 
in noch weiterer Bedeutung von einer jeden Grenze 
überhaupt gebraucht wird. Für Rain ſchreibt man auh 
Reen, Rein. ~ 
c. Geuß leitet 2. p. 28 die Sylbe „Ort‘! in Stör- 15 
ort‘! von „Hort“ (Zuflucht) her und vermuthet, daß Stör- 
.. rort vielleicht vormals zur Zuflucht und Sicherheit der Schiffe rc. 
 befeſtigt gewesen. Letzteres iſt aber gewiß. A. 1487 kor- 
ltalitium aediſicatum est ad Storum sub duce Friderin 
co. Alard. R. N. W. I. p. 1859. Sollte denn aber der . 
Name jenes Orts nicht ursprünglich etwa gelautet haben 
“ett: '? ~ 
„Loh'’ heißt im Altdeutſchen eine Hölzung. JIkia 
M iradidit possessiunculam in sy Iv a Rames- 
loa. (Urk. v. J. 862 in Lünigs Spic. eccl. T.I. cont. I. 
Bremens. p. 70.) Diese Bedeutung iſt nach meinem Bes 
dünken auch die einzige, die in den, mit „Loh zusammen- 
gesetzten und hier vorkommenden Ortsnamen anzunehmen 
iſt, namentlich in Oldesloe,. Dieser Name lautete ursprüng- 
_ lich Todesloe, und bezieht sich demnach offenbar auf den 
î Namen des, unfern Oldesloe liegenden, Dorfes „Todes fel d'. 
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