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aufgingen, so daß heut zu Tage. von einem Kloſter in Plön
außer dem Namen jener Gaſſe, keine Spur anzutreffen iſt:..
. (W. I. p. 30. N. p. 515. 636 u, 665. Nachr. v. d. Plöner
Landen v. Hau ſen.) ;
3. in Hemmingſtedt.
In der großen Fehde im J. 1500 gelobten die Dithmarscher
vor der Schlacht, die unfern Hemmingſtedt vorfiel, daß ſie,
im Falle des Sieges, irgendwo im Lande ein Nonnen-Kloſter
errichten wollten. Nach erlangtem Siege ward nach Vor-
ſchrift des Hamburgischen Domprobſtes auch wirklich zu
Hemmingſtedt ein Nonnen- Kloſter geſtiftet, ein hölzernes.
Gebäude, das zu Süden der Hemmingſtedter Kirche stand;
. und ein großer Theil der, in jener Schlacht eroberten, Beute &
ward zur Dotation des Kloſters angewandt. Allen mm
wartete lange Zeit hindurch vergebens auf Jungfrauen, wel-
che das Kloſter beziehen wollten; denn die Dithmarſiſchen
Mädchen hatten zum Kloſterleben keine Luſt. Zwar hatten
k sich einige alte Bäuerinnen eingefunden; allein diese kehrten
sich an keine klöſterlichen Regeln, führten ein ärgerliches Le-
ben und hatten sich endlich, die eine hieher, die andere dort-
hin, davon gemacht. Ein Kloſter sollte und mußte indeß
doch, zu Stande kommen, denn das Gelübde war einmal ge-
ſchehen, und man ſtiftete alſo, wie oben erzählt, ſtatt des
Jungfern- Kloſters das Franziskaner Kloſter in Lunden; das
Hemmingſtedter Kloſter ward aber 1546 abgebrochen. ;
(Bolten 3, p. 147 u. 206. 3, p. 82.)
d. in Neuivüuſter. :
j Daß im J. 1560 in Neumünſter ein Nonnen- „Kloſter
" exiſtirt habe, unterliegt keinem Zweifel; denn in zwei Urk.
vom gedachten Jahre, die von der verwittweten Königin
Sophie, der die Aemter Kiel 1c. zum Leibgedinge ausge-
ſetzt waren, ausgeſtellt sind, iſt beſtimmt und ausführlich von
einem ,, Jungfruen-Kloſter tho Niemünſter ‘'’ die Rede.
(W. IL. p. 545 u. 46) Dieses Kloſter erſcheint aber wie

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