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rufen, und munterten sie zur Verfolgung des evangeliſchen
Predigers auf; im Kloſter zu Lunden ward gleichfalls be-
ſchloſſen, ihn in der Nacht gefangen zu nehmen je...
Am Sonntage Quasimod. des Jahrs 1532. ward den
Lundnern Minoriten das Meſſeleſen verboten, indeß das Pre-
digen noch erlaubt; doch am Tage aller Heiligen ihnen auch
dieses untersagt, und dér Befehl, das Kloſter zu verlaſſen,.
zugeſtellt.. Einige Jahre ward nun in der Kloſter-Kirche
zu Zeiten evangelischer Gottesdienſt gehalten; als. man abc.
_ nach einigen Jahren eine Hauptreparatur des sogenannten
Hammhauſes nöthig fand, brach man 1539 die Kloſterge-
bäude ab, und erbauete vermittelſt der, auf diese Weise er-
haltenen, Materialien die gedachte Grenz- Befeſtigung von.
Grun auf nu.
(W. IV. p. 1451. Bolten 3. p. 206. 238. 4. p. 83.)
Nonnenklöſter von Bettelorden.
j 1. in Neuſtanhte. . 3
Unter den Klöſtern, deren Stiftung dem Grafen Adolph
IV. zugeschrieben wird, wird auch eins „in Krempe’ ange.
führt, z5) worunter aber eben so. wenig die Stadt Krempe,
als das Kirchdorf Altenkrempe, da weder hier, noch dor.
ein Kloſter gewesen,, (54) sondern Neuſtadt, das bekanntlich
vormals Neuenkrempe hieß, zu verſtehen iſtz denn daß hier .
. ein Kloſter gewesen, setzt ſchon allein der Umſtand außer
Zweifel, daß im dortigen Stadtarchiv noch]. ein Schutzbrief
aufbewahrt wird, den Chriſtian I. im Jahre 1470 dem
ySt. Annen Kloſter‘’ in Neuſtadt ertheilt hat. Es war Au-

guſtiner- Ordens. Von dem Gebäude ſteht auch noch ein
(33) , Dux elaustrum Krempis condens praesignis Adolphus © .
: Henr. Aequil. cit. W, I. p. 1022. .?:
(84) G euß verſtehr (2. p. 162) Altenkrempe, M öller dagegen in
ſ. ,„oratio in Iandem primor. ~ doetor ete. “ in der Dan. Bibl.
4. p. 616'! Krempe in Stormarn, und ſo auch mehrere, wie
S < w ar z. (Beſchr. v. Kiel p. 142.1) ;
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