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Küche gehen konnte. Oben über allen erwähnten Zininiern
befanden sich die Zellen der Mönche. Zu Oſten und Nor-
den dem Kloſter lagen ein Baumhof und ein Garten mit
einem Fischteiche. Der Kirchhof war 300 Q. R. groge.
Der Mönche dieses Kloſters waren nur wenige, und
von Besitzungen desselben iſt nichts bekannt, es sey denn,
daß die, zwiſchen der Aue und der Süderſtraße liegenden,
Rloſterfennen (S. Meyers Grundr. v. Huſum) dem Klee.
ſter gehört haben. Auch hielt es sich nicht lange; denn schon
_ 1828 wurden die Mönche vertrieben (expulsi).

. Im I. 1537 ſchenkte Herzog Chriſti an dem Gaſthauſe
(Armenhaufe zu St. Georg) das lange Haus sammt dem
. Chor des grauen Kloſters, so König Friedrich ,„ausbeſchie-
den““, eigenthümlich, doch reſervirte er sich den Baumgarten,
„„ſ0' weit und groß derselbe. damals mit Stall und Mauern.
begriffen war. ‘+. Das Kloſter ward nun niedergerissen, und
man erbauete von den Materialien auf dem Georgs-Kirchs- .
hofe das noch stehende Armenhaus nebſt Caprlle, wo ein, da-
mals verfallenes, Armenhaus (Georgio sacrum.) stand.
Auf dem Platze des Kloſters ward aber ſpäter (1572) das
_ Schloß erbauet. (29) f § E tit
(Mist. de inchoatione etc. Quaedam ex desr. 'La ß Huſ. Nachr.
pr 85, 36. 60. 65. Kra ft s Iubelged. p. 293.) ..
8. in Rendsburg.
f Im I. 1495 ward in Rendsburg ein Baarfüßer Klo-
; ſier erbauet; es iſt aber von demſelben weiter nichts bekannt, ;
(Alard. Res Nordalb, h. W. I. p. 1861. (29) § k.
ttz 9. in Lunden. t
î Das Kloſter in Lunden entſtand auf die Veranlaſfung,
Ö U;; fs
(29) Wenn Heintich Ranzau (W. k. p. 57) zwei Klöſter ih Hu-
. um angiebt; ſo iſt ohne Zweifel nuter dem einen das Armen-
haus (Georgio sacrum) zu verſteheu. r e f 2°
I) A. 1496 monasterium fratrum nudipedum fundatum
burgi. Ai ard us beruft ſich auf ein Chr, Msc.
Staatsb. Mag. Bd. vrr. Heft. 3. u. 4. 37
est Rends-

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