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an zu wenden, die auch ſpäterhin zu Stande kam, und der :
HMltz, wo diese Schule ſteht, heißt mit einigen, danebenge-e
legenen, Gebäuden noch gegenwärtig „auf denKleſterhofe". (?)
Welten 4. P- 30 u. f.) -
; Frayeigkeuer- Klöſter.
. in Schleswig.
. Der Bau des Fcanciskaree . Kloſiers. in Schleswig ,s
da: auch die Namen , „Pauliner-Kloſter““ und „graue Klo-
ster“ führte, – ward im J. 1234 'angefangen, und 1240
_ mit der ſchönen und - gewölbten Kloſterkirche, Paulskirche ge-
nannt, vollendet. Kloſter und Kirche, ~ die an der Oſtseite
des Kloſters befindlich war und mit demselben zuſsammenhing,
~ lagen am großen Markte; der Kreuzgang. der die Zellen
der Mönche enthielt, ſtieß an die Kirche, und hatte zwei.
Stockwerk mit zwei Flügeln, zwischen welchen sich das, auch |
| ; yet: Stockwerke hohe, Refectorium befand.

Einige Jahre nach Vollendung des Kloſters (1268 ); J
ſchenkte die. Königin Mechtildis an dasselbe einen unbebaueten |
und ihr gehörenden Platz, öſtlich hinter der Paulskirche und . |
' nach dem Noor zu belegen, auf die Weise, daß der Platz mit
den Gebäuden, die sie darauf bauen zu laſſen beabsichtigte,
ihr, so lange sie lebe, gehören, nach ihrem Tode aber Platz
und Gebäude dem Kloſter anheim fallen sollten. Diese Schens
. kung muß aber frühe vom Kloſter abgekommen ſeynz denn
1504 wurde der Platz von Herzog Friedrich I dem Kloſter
ab- und dem Rathe in Schleswig zugesprochen, da dieser.
„,behauptete‘ ~ und vermuthlich auch bewies, – daß die.
Stadt von alten Zeiten her’ in ruhigem und ungeſtörtem Bes
site desselben gewesen sey. Vielleicht iſt der, von der Königin.
Mechtildis beabsichtigte, Bau nicht zu Stande gekommen. Be-
| cr) Wenn Neokorus berichtet, daß Benedikt von Uhlefelb die Klo
. ſtergebäude habe abbrechen und die Materialien nach ſeinem Gute
. Fredeſtedt habe bringen laſſen ; ſo wird dieſes ohue §veifet nut
. von den' Nebeugebäuden zu verſtehen ſeys. il. :
Staatsb. Mag. Vd. v11. Heft. 3. . 36

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