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ift dadurch nur wahrscheinlich gemacht, baß jener Durchbruch
in. einer Zeit. geschah, als noch keine Menſchen jene Gegens
den bewohnten. Dagegen iſt ein Zusammenhang von Schott.
land mit den Faröern durch die Schetland- und Orkney-Jn-
ſeln sehr unwahrscheinlich, weil eine gänzlich verschiedene Bee
ſchaffenheit des Gebirges auf den Faröern und Schetland-
Inseln Statt findet, Eben so wenig wiſſen wir etwas über
den Zusammenhang von Jütland mit Norwegen; es sind
geognoſtiſch scharf getrennte Länder, ohne den mindeſten Ueber-
gang oder innere Uebereinſtimmungz während wir abermals.
- von Seeland und Schonen einen solchen früheren Zuſammens '
hang beſtimmt nachweiſen können. Einen ähnlichen Zusam-
menhang zwischen. Rügen und Möen, von Laaland , Falſter
mit Seeland und: den Küſten von Schleswig, Holſtein und
Meklenburg können wir gleichfalls erkennen. Bei einem Ven.
fuche, zu erklären, wann und auf welche Weise diese mannige
faltigen Zerreißungen und Zerſtörungen eintraten, müſſen
trotz vielen sprechenden Thatsachen, auch Hypothesen hin und
wieder eine Lücke ausfüllen. Für dieſe bitte ich um Nachsicht.
Norwegen, Schweden und Finnland beſtehen, mit wenis -
gen Ausnahmen, aus Urgebirgen. Die Hauptzüge, beſono .
ders im. weſtlichen Theile des. Terrains ziehen von NNO
nach SSW als Parallelketten, die ſich nicht blos auf die ge-
nannten Länder einschränken, sondern in derselben Richtung
und mit derselben Geſteins-Entwickelung auf den Schetlands--
und Lewis „Inseln wieder. vorkommen, ja. selbſt erſt völlig zu -
. chließen ſcheint in Nordamerika mit den Ozark-Gebirgen.-
. Im Olten des Terrains finden sich eine Menge Seitenver-
zweigungen. die SO und NW ziehen, und deren. südlichſter
Zug seine ſüdlichſte Spie auf Bornholm hat, welche dort.
noch die Skandinavische Gebirgsbildung in ihrer vollen Eis.
genthümlichkeit darſtellt. Ins Urgebirge eingeklemmt und an:
daſſelbe angelehnt, findet sich eine Uebergangsbildung, die ſchon..
viele Spuren organiſcher Wesen enthält, jedoch in. ihrer Ge«
ſteinsentwickelung eben so eigenthümlich iſt, als die Skandina-

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