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ſern Gewäſſern .ſchädlich werden kann. Dies wird: zwar von
andern wiederum bezweifelt, die doch wohl auf das große Gee
räuſch, das die Räder im Waſſer verursachen, zu wenig Gewicht
legen. (Skilderie Num. 57, Num. 59 und Num. 75)N

. Anfrage wegen einst ty !nattalies im. Gute.
. ? Y tx or î f. s *i iz itititl&
. Ew. ~~ erlaube ich mir ergebenſt zu ersuchen, folgende
Zeilen ‘in dem nächſten: Hefte des Magazins gütigſt . aufzunehs
men. ttf iurßzri.G
: Es iſt uns aus dem 6ten Bande (S. 209) des Staatsb.
Magazines nicht nur bekannt, daß im Anfange des vorigen
Jahres- eine obrigkcitliche Commiſſſon angeordner wurde, um
_ eine Criminalunterſuchung über die im adlichen Gute Rixdorsf I
im Jahre 1821 am Rande einer Waſſergrube gesundene und |
nach angeſtellter amtlicher Besichtigung auf dem Kirchhofe zu I
' Lebrade begrabene Leiche einzuleiten, sondern auch, daß man nes '
ben der am 27ten Mai 1826 auf dem Kirchhofe ausgegrabe-
nen Leiche Kugel und Blei gefunden hat, welche dem Körper
durch einen Schuß zugeführt ſeyn sollen, indem die dadurch an
" dem Schädel bewirkten Verleßungen wahrgenommen ſind. Al-
lein die Resultate der nähern Unterſuchungen über den Thäter
des Mordes ſind uns bis jetzt unbekannt geblieben. Nur weis
man, daß ein Menſch, der mit dem Vorfalle bekannt seyn ſollte,
und zur Untersuchung gezogen wurde, Gelegenheit gefunden hat, D-.
aus dem Gefängniſſe zu entkommen, und entweder ſich selbſt |
das Leben genommen hat. oder wie es nach den Umſtänden |
ſcheint, von Andern ermordet iſt, indem man ihn eines Mor-
. gens mit durchſchnittenen Halsadern unter einer kleinen Brücke
gefunden hat. Die Anordnung des höchſt rhätigen Obergerichts
zu Glückſtadt zur Untersuchung eines laut gewordenen und in |
ſo vielen Jahren fortdauernden Verdachts, nachdem bei der er- |
ſten gerichtlichen Obduction keine Verletzung entdeckt worden h
iſt, hat allerdings das, durch das fortwährende Gerücht, beun- y
ruhigte Gemüth eines Jeden, über eine für die Sicherheit der !
Personen höchſt wichtige Begebenheit, besänftigt; da aber der r]
Gegenſtand der Unterſuchung eine Sache der Menſchheit iſt, so
darf man auch. gew!ß erwarten, daß die Resultate der nähern
Unterſuchungen öffentlich mitgetheilt werden.
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