L W:ir ſchließen mit einigen diesen Vorfall betreffenden Fra-
gen. Warum „ward nicht gleich nach dem Tode des Knaben
eine Section veranſtalter, und warum erfolgte ſie nach dem
Auflauf? | Der Auflauf konnte doch in der Beziehung keinen
Einfiuß haben. Warum haben mehrere Altonaer Advocaten
(wie erzählt wird ) dem Vater des geſtorbenen Knaben, der
förmlich auf Untersuchung antragen wollte, ihren Rarh und
eiſtand verweigert? Wie. hat endlich die Redaction des Al-
tonaiſchen Mercurs es über ſich vermocht, die Entfernung des
Etatsraths v. Aspern von Altona als eine längſt beabſichtigte
Badereiſe anzukündigen, ohne des Vorgefallenen mit Einer
Sylbe zu erwähnen ? Dergleichen Verſchleierungen machen alle:
mal einen üblen Eindruck. tzr;t !, :
| L L. us
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. Betrag der durch die Ueberſchwemmung vom 3. u.
4. Februar 1825 angerichteten Schadens und,der in
; dieser Beziehung eingegangenen Unterſtützungen.
“ Der Schade, den die große Sturmfluth in den Däniſchen
Staaten angerichtet hat, beträgt im Ganzen, auſſer dem Com-:
munalſchaden an Deichen tc. zusammen 1,160,633 Rbthl. 19 bßl.
Davon kommen auf das Herzogthum [ j §
Schleswig inel. des Birks Wer-
. . 1fterland-Fohr ~ . ... + . 493,028 Rbrhl. 69 bßl.
auf das Herzogthum Holſtéen. . . 541,666 ;- 79: -
.. + Amt RipŸen + „. . + - 101,471. - 67 »
„ : Amt Thiſtedt . . . s II
+ y Amt Ringkiöbng . . &. 14,607 .- 44 :
; s Amt Hiörring. . . . . 2,2428 ;- 4AZß :
„. Die eingegangenen Unterſtützungen zusammen betragen
227,794 Rbihir. 21 bßl. Silber und 1648 Rbchir. 61 bl.
' Zettel. Der gedruckte Bericht (60. Seiten lol.) enthält hier-
über das genaue Detail. :

. Die Fiſchereien im Liimfijord. :
HDaänisſche Blätter enthalten Klagen darüber, daß die Fi-
. ſchereien im Liimsſjord sehr abgenommen haben, seitdem die
Weſstsſee durch die Landenge bei Agger durchgebrochen iſt, und eine
beſtändige Verbindung zwischen dem Liimfjord und der Weſtſee
Statt findet. Auch iſt die Meinung geäuſsert worden, daß die
Einführung von Dampfſchiffen ebenfalls den Fiſchereien in un-

| 1
... §
). / :

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