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mehr..in der. Schleswigschen Diöceſe, die nicht unter die 7
Propſteien. mitbegriffen wurden, namentlichs. . ;
1) die Kirchen der Stadt Schleswig ſelbſt, deren es, wie
in andern biſchöflichen Städten, eine gute Anzahl gab.
Wenn VPontoppidan Annal. Eccl. Dan. IL p. 311.
312. 47 Schleswigſche Kirchen namentlich aufführt,
so sind darunter, wie der Augenschein lehrt, Kloſterkirchen
und Kapellen mitgerechnet, Mit völliger Genauigkeit.
läßt sich auch die Zahl der eigentlichen Parochialkirchen
in Schleswig schwerlich beſtimmen; folgende 7 indeſſen
"waren wenigſtens Pfarrkirchen:
4) der Dom oder St.Peir. ;
2) st. Michaelis auf dem Berge,
3) St. Marias auf dem Holm,
4) St. Nicolai, ; ſ:;
5) St. Laurentii,
1.6) st. Clementis. y
7) St. Trinitatis, an deren Stelle kurz vor der Refor-
“L’quation die Heil. Geiſtkirche scheint getreten zu seyn.
DVielleicht aber ein Paar mehr.
Auch in der Stadt Schleswig wird das Dowrckpitel die
geiſtliche Jurisdiction gehabt haben, wiewohl ich darüber
nichts beſtimmtes habe finden können. Indessen ſcheint
[ dieß aus den, constitutionibus capituli Slesricensis
. - bei Pontopp. 1. c. p. 200. 201) hervorzugehen. So
viel iſt gewiß, daß dem Domcapital das~Patronatrecht :
an den Kirchen St. Nicolai, B. Virginis, St. Michae-
lis, St. Laurentii Leprosorum und an dem Chorus
. parochialis Beati Laurentii im Dom 49%) zuſtand
. esgists. cap. Skosvic. I. c. p: 194). An der Trini-
tatis Kirche hingegen hatte der Magiſtrat das Pakronato
R
" 49) D. i. das untere Chor der Domkirche; dqs obere Chor war
nur zum Gebrauch der Capouici, nicht für die Gemeinde be

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