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uen dat de tot nicht vorhinderk wurde, reet he ſulueſt in
' egener personen mit der haſt an den hupen der Schilcjungen,
. ouerſt mit blotem houede. Aldar quemeu. de Ditmarſchen vp
"beiden ſiden to vnde vorwundeden den Fürſten in dat Houet,
„dat he van dem perde vill, unde. alſo vort. giugeh de Ditmer-
ſchen dat gantze z. an vnde vorslogen se alle. Gar weinich
Hquemen darvan dorch ſunderlick gelücke, Wat de Ditmerſchen
auerquemen, ſlogen se alle dot, wente ſe wuſten, dat de Hol-
ten oene ſo wolden.gedan hebben. . De. lichamnie. leten ſe un-
begrauen liggen vor de fogeln, hunde vnde andere beeſte. Al-
Aene vorgunden ſe dem Fütſten, dat ſiu licham in de erde be:
grauen wurde. Dar bleff de Fürſte, vnde mit eme 12 Ride
dere, 300 Eddellüde vtt dem lande to Holſten, Der anderen,
de dar ock bleuen, weren meer alſe dat men se tellen konde.
Des anderen dages kregen de Ditmerſchen twe gefangen,. ei
nen Powiſken vnde einen Rantzowen. Düùſſe wolden se ock -
erworget hebben, auerſt se laueden, dat de Veſte tor Del-
brügge ſcholde dal gebraken werden, darmede behelden ſe dat
leuent vnde quemen wedder loes.. De Ditmersſchen nemen de
Banner der Holſten, vnde hangeden den einen to Meldorpe,
den anderen to Oldenwörden in de karcken. n. -
In deme lande to Holſten. was möye vnde sorge, ein
Ider beklagede den ſinen. Aberſt de arme Buren klageden,
'] dat de Fürſte alto, vele Adels hedde to hus gelaten, vnde we-
„re nicht gudt, dat ſe nicht alle mit in der büte weren, getagen.
_ Dùrt is de ander nedderlage der Holſten in Ditmerſchen,
de erſte schach Anno 1320 bi Grauen Gherdes tiden, welck
düſſer Fürſten grotevader was. Duùſſe Hiſtoria hebbe Ick in
dat lange geſchreuen, darumne dat de Heren van Lubeck ſo .
vacken vnde ſo vele arbeides deden, vnde gerne geſeen hedden,
E F k . Hit gebleuen weren, (vgl.. Hahunanu im
Ohne Zweifel iſt hier, was der Beachtung werth iſt,
Reimar Kocks Hauptquelle die Rath schronik, welche mit

„dem 15ten Jahrhundert anhebt (vgl. H ach a. a. O. S. 438
a. E.), wodurch Neocorus übereinſtimmender Bericht ſich ſehr
bewährt. Unſer Chroniſt ſchrieb zuerſt durchweg Ditmerſken,
jetzt finden wir häufiger Ditmer ſch en; auch guf solche Klei-
nigkeiten hat der Herausgeber deutſcher Chroniken zu s hen,
indem daraus erhellen kann, daß eine andere Quellenſchrift den.
Grundlage des Textes zu seyn beginnt., :
; Zu Neocorus S. 403. t vp
1403. Nademe Ic bett herto der Ditmerſken hiſtorle ;

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