Full text: (Siebter Band)

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. Die Biſchöfe hatten ihre Residenz anfangs zu Groß-Gote 
torf (s. Dankwerth p. 109) eine halbe Meile nördlich 
von Schleswig, bis 1268 Bischof Nicolaus Groß- und 
I Rlein=Gottorf an den Herzog Erich gegen einige Güter 
in Schwansen vertauſchte 44). Da. diese Güter aber an 
Graf Gerhard zu Holſtein verpfändet waren (seit 4260. 
| . s. Danske Atlas VII P. 679) so erhielt der Biſchof einſtweis 
len ſtatt derselben die Besitzungen des Herzogs in Süder«= 
Hoesharde, und hier wurde nun der Ort. Schwabſtedt seits . 
dem biſchöfliche Residenz. Die übrigen Güter des Bisthums 
_ lagen theils im Kirchspiel Schwabſtedt, wo der bischöfliche. 
: Amtmann die Jurisdiction handhabte, "theils zerſireut faſt 
Q durch das ganze Herzogthum, vertheilt in verschiedene Vogs 
teien. Einzeln werden diese Güter und ihre Einkünfte aufs 
geführt in dem mehrmals erwähnten liber censualis Up-. 
Sles., womit das Schwabſtedter Buch zu vergleichen iſt. 
Wie bekrächtlich dieſe Güter gewesen, erhellt unter andert 
daraus, daß sie noch nach der Reformation, nachdem dee _ 
letzte katholiſche Biſchof, . Gottschalk von Ahlefeldt viele 
Güter, besonders in Schwansen veräußert hatte, (s. Nic. 
Helduaderi Sylva chron. Il p. 416 ad annum. 
M.D.XXX.VIII) doch. 270 Pflüge betrugen (Dankwerth 
'S. 144). Wiewohl die Biſchöfe sich gewöhnlich zu Schwahs 
ſtedt scheinen aufgehalten zu haben, so hatten sie doch auch 
ihre Curien oder Biſchofshöfe zu Schleswig und Hadersles ; 
î ben bei den dortigen Domtkirchen, 
_ Ö Die Namen und Lebensumſtände dex Schleswigſchen 
Bischöfe finden sich bei Cyprœus, Dankwerth, in Heims 
reichs Schleswigscher Kirchengeſchichte, zum Theil auch bei 
ristiani. in Pontoppidans Annal. Eecdl, Dan, uw. 
X s 
«n Die Urkunde über dieſen Tauſch findet sich am vollſtändigſtew. 
abgedruckt in (Noodt's) Beiträgen zur Erläuterung der Cie. 
* vil. Kirchen: und. Gelehrten : Hiſtorie 11 p- 16. 17., wo zugleich 
die Varianten der ſonſtigen Ubdrücke angegeben ſinne. 
 
	        
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