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Einrichtung, von den Vorfahren ererbt ,- die vielleicht oftmals
ſchöner in's Leben treten würde, wenn der Sinn. der Jungen
_ immer der der Alten wäre und seyn könnte, wenn der Geiſt
“ ſich immer regte, der die Form ſchuf, erinnert ihn mahnend
an jene Wahrheit, und fordert ihn auf, durch uneigennügtige,
aufopfernde Theilnahme an der Verwaltung des Gemeinwe-
. ſens im größeren oder kleineren Kreiſe dem Gemeinſinn des. -
vorhergehenden Geschlechts nachzuſtreben. Herrlich begabt und
reich begünſtigt, liegt Dithmarschen, verglichen mit vielen an-
deren Landschaften niederſächſiſcher Zunge , noch da; -die Auf-
gabe, erhebend und anregend jedem Patrioten, iſt zu löſen,
daß jene Herrlichkeiten so anwendbar gemacht, so genutzt wer: *
_ den, ivie höhere Einſicht es angiebt und die Zeit es verlangt.
Betrachtungen ähnlicher Ark, wie die Charte im erſten
Bande unseres Buches veranlaßt, kann auch die dem zweiten ;
Bande vorgesette Wappentafel hervorrufen. Wir sehen oben
das reiche und ſchöne Landesſiegel in seiner neueren Geſtalt,
die Dreieinigkeit verherrlicht so darſtellend, wie man es oft
als Gemälde oder Skulptur aus älterer Zeit findet. Darun-
[ker das ebenfalls sehr hübsche Wappen der Achtundvierziger, ,
die während des letzten Jahrhunderts und darüber dem Frei-
ſtaat Richter und Vorſtand waren. Dahlmann erklärt im
Anhange. V. S. 611., daß ihm die Sense oder Hippe als -
die Marke des Landessſiegels unverſtändlich geblieben sey:
vielleicht werde ich im Stande seyn, in einer Arbeit über die
altdithmarſchen Rechtsquellen, deren kritiſche Herausgabe ich
vorerſt beabſichtige, künftig wenigſtens allgemeine Aufklärun«
gen darüber zu ertheilen, indem ich an Beiſpielen den sehr
' verbreiteten Gebrauch der Marke neben und mit dem Wape
pen zu zeigen ſuchen werde, eine Unterſuchung, die nicht ſo
unwichtig iſt, als ſie beim erſten Anblicke zu seyn ſcheint.
. Wir erblicken ferner auf der Wappentafel zwischen dem Lan-
desſiegel und dem der Achtundvierziger hiſtoriſch bedeutsam
, die Wappen der mächtigſten Geſchlechter, rechts das der Vog-
demannen, eines frieſiſchen, links das der Woldersmannen, eis
nes ſsächſiſchen Geſchlechts; auch sinnbildlich kann, wem das
lleb iſt, dieſe Abbildungen auffaſsſen, die durchbrochene Mauer
. und die Aeker in Form des Kreuzes, das im Glauben ver-
ſöhnend iſt. Landes-: Kirchſpiels: Stadt- und Geſchlechtsſies
î gel ſind uns aus der Dichmarſchen Vorzeit durch Abbildyn-
gen bekannt gemacht; allein Bauerſchaftsſiegel, die man zu-
weilen an alten Urkunden in den Dorfladen findet, fehlen
noch, obwohl dieſe in mancher Beziehung gar sehr der Abbil:

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