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führten, 2°), die Viſitationen und die übrigen Geſchäfte der
; geiſtlichen Aufsicht verrichten ſoliten. Zugleith ward für diese
gemeinſchaftlichen Diſtricte baizals das Land-Consiſtorium
errichten.
Zu den oben 'genannten 15 gemeinſchaftlichen Kirchen
kam 1673 noch Düppel hinzu, so wie 1712 Satrup in An-
geln und Olderup bei Huſum (als resp. zu den Gütern
Satrupholm und Arlewatt oder Rothenhaus gehörig).
Dritter Abschnitt von 1713 bis 182€2
Im Jahre 4713 nahm König Friedrich IV unterm
13. März den herzoglich Gottorfiſchen Antheil des Herzog-
thums Schleswig in Besitz, welcher ihm darauf auch im
Nordiſchen Frieden 4720 zuerkannt wurde, ~ und ernannte
. i durch einen gleichfalls unterm 13. März zu Huſum ausge-
fertigten Befehl seinen General- Superintendenten Daſſow
zum Inspector aller geiſtlichen Sachen in den so eben acquin
rirten Landestheilen. Uebrigens hatte dieses keinen weitern
Einfluß auf die kirchliche Verfaſſung im Einzelnen, und erſt
in der. Folge traten diejenigen Veränderungen ein, welche
. unserer Kirchenverfaſſung ihre jetzige Geſtalt gegeben haben.
" H) Mit der Propſtei Hadersleben iſt gar keine Verän-
derung vorgegangen. ,34 Kirchen.
2) Zur Propſtei Apenrade wurden .d. 12. Febr. 1738
die Kirchen des Amts Lügumkloſter, nachdem sie vn
Tondern getrennt waren, gelegt. 13 K.
3) Die Propſtei Sonderburg erhielt einen Zuwachs durch
_ die vier Glücksburgiſchen Kirchen auf Sundewith
(Broacker, Nübel, §ettsf- Ulderup), welche dem Könige
20) Der König trat die Regierung um Michaelis der ungeraden
Jahrszahl an und führte sie bis zum nächſten Michaelis; der
Herzog dann von da an bis Michaelis der ungeraden Jahrszahl.
Demnach hatte der königliche General-Superintendent die Auf-
ſicht über die gemeinſchaftlichen Kirchen von Michaelis 1637 bis
163z; der fürſiliche von Michaelis 1638 bis 1639 u. . f.
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