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Sonderburg, Kckenis (welche der Herzog 1616 erbauen ließ).
Düppel, Aßbüll, Broacker, Satrup, Nubel, Ulderup, Monk-
brarup und Neukirchen in Angeln (vom Herzog erbaut 16222,
wozu noch die Schloßkirche: zu Glücksburg (welche 1582 er-
„ . baut iſt) kam, führten die herzoglichen Hofprediger die Auf- |
sicht. Auf Alsen aber war ein königlicher Propſt (Johannes
HMAluduradus regius Elysiorum praépositus). Als Herzog |
IJohann d. J. 1622 ſtarb und seine Söhne. sich in seine Bes
ſizungen theilten, kamen von den genannten Kirchen Son-
derburg, Kekenis. Düppel und Atbüll „zum Sonderburgie |
ſchen, die übrigen. 7 zum Glücksburgiſchen Antheil, wo denn
[ gleichfalls die beiderseitigen Hofprediger die Inspection hats | |
ten. Als der Herzog Chriſtian Adolph aber 1667 Schulden.
halber sein Ländchen an den König abtreten mußte, entſtand
die dritte königliche Propſtei im Herzogthum Schleswig, |
nenlih:
3) Sonderburg. Als aber 1673 Düppel, später auch
Ahbüll adlige Kirchen wurden, blieben für dieſe Props
ê fei nur Sonderburg und Kekenis nach. '
Die Glücksburgiſchen Kirchen hingegen blieben ganz k
s. unabhängig von der königlichen Ehiſcopalhoheit.
C. Dis. gemeinſchaftlichen (adligen) Kirchen.
_ Das Verhältniß derselben war nicht beſtimmt und es |
scheinen hier manche Unzuträglichkeiten Statt gefunden und
_ viel Willkühr geherrſcht zu haben, bis- 4636 durch Verein-
barung der regierenden Landesherren eine feſte Ordnung ge-
troffen wurde. (S. unter andern Lackmann 5, Theil S.
127-424.) Vollſtändig findet sich diese Constilulio, eccle-
siastica und criminalia betreffend vom 27, Jan. 1636
in der Cronhelmſchen Sammlung der Statut. Halsat.). |
Die gemeirſchaftlichen.Kirchen wurden damals der Aufsicht der -
beiderseitigen General-Superintendenten untergeben, und zwar
o, daß abwechselnd Jahr um Jahr der königliche und fürſt-
: liche, je nachdem der König oder der Herzog die Regierung

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