H 30 Do § »
richtsbarkeit zu j ctandbaben (bald kam auch weltliche Juris- 1
. diction über die Güter des Bisthums hinzu), Kirchenviſitaeaen.
. ren, die heranwachsende Jugend zu firmeln. Auf den Did-
lichen Angelegenheiten ſtand es ihnen zu, Anordnungen zu
t...: indeſſen mußten die Biſchöfe einen Theil dieser
Rechte andern Geiſtlichen überlaſſen, oder wenigſtens die '
Ausübung derselben mit ihnen theilen, nemlich den Dom-
man im Mittelalter dem Leben der Mönche und Ordenss
geiſtlichen beilegte, war es nicht zu verwundern, wenn die
Häupter der Kirche suchten, daſſelbe auf alle Weise zu be-
. fördern, und da lag es ihnen denn am nächſten, die Geiſts
ten, so ungerne diese letzteren sich auch jezuweilen darin. fü
gen mochten. Den Anfang damit soll der Biſchof Chrode-
Synode zu Aachen 816, und Amalarius, Biſchof zu Metz,
burg 811 einweihen licß, und den Dankwerth fälſchlich
sondere Regel, . einen Canon für die Lebensweise der Geiſt-
zu dem Namen Regulares und Canonici gab, der ſeitdem
Einrichtung bei allen Domkirchen getroffen. Der Erzbiſcho.
solches Institut von 12 Canonicis, indem er aus jedem der
ganbiſchöfe des Hnsptzhen; Stuhls. Im Jahre. 41096 '

tionen zu halten, die Geiſtlichen ihres Sprengels zu ordine
' ceſan-Synoden präsidirten sie, und überhaupt. in allen kirthe
capiteln. Bei dem großen Werthe und Verdienſte, welches -
. M . . . .
lichen an ihren Domkirchen zu einem solchen Leben anzuhal- j
gang zu Metz, der zu Pipins Zeiten lebte, gemacht haben, . M
Ludwig der Fromme beſtätigte diese Anordnung auf deen
(derselbe durch den Carl d. Gr.. die erſte Kirche zu Ham
zum erſten Hamburgischen Biſchof macht) mußte eine ben.
lichen an den Domkirchen entwerfen, welches Veranlaſſung .
ihnen beigelegt wurde. Nach und nach wurde denn dieſe.
. Unwannus zu Hamburg errichtete um das. Jahr 1015 ein ]


% Klöſter, die damals in seiner Diöceſe waren, 3 Mönche .
. an die Domkirche in Hamburg versette (S. Dankwreth.
pr. 165). Diesem Beispiele folgten nachgehends die Suffreen.

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.