E. J
gewurdene Inſiitut völlig aufgehoben ward und die beiden
Landesherren 1661 die Domcapitelsgüter unter ſich theilten.
Die noch lebenden Domherren behielten ihre Pfründen eite
lebens, und 4680 ſtarb der letzte von ihnen.
k Das Herzogthum Schleswig hatte nun also durch die
Theilung vom Jahr 1544 drei Landesherren, und in kirch-
lichen Angelegenheiten eben so viele summos episcopos,
nur daß übrigens die Schleswig- Holſteinisſche Kirchenordnung
als kirchliches Grundgesetz das Band blieb, welches die ge-
ſammte Landeskirche, wiewohl nur loſe vereinigte. Es wird
die Uebersicht erleichtern, diese Periode in drei Abschnitte zu
zerlegen, ' ' jenachdem nach einander im Herzogthume anfangs
drei summi episcopi waren, demnächſt zwei, entlich einer.
k Erſte r Abschnitt von 1544 bis 1580.
A. Herzog Johann erhielt in der Theilung vom Herzcgtiitea
k Schleswig folgende Stücke: 1) Stadt und Amt Haders-
.! ' leben, 2) Törninglehn, 3) Stadt und Amt. Tondern,
. 4) Lügumkloſter, 5) Nordstrand, 6) drei Dörfer vor
Rendsburg (Bergſtedt, Lembeck und Campen), 7) die
Insel Femern. Die General-Aufsicht über das Kirchen-
wesen führten die herzogl. Oberhofprediger als General-
Pröpſte (deren nach einander vier gewesen ſi ind); außer-
dem aber gab es verſchiedene Propſteien, von denen der
Generalpropſt eine zu haben pflegte.
î4) Die Propſtei Hadersleben. Sie erſtreckte sich über die :
Lehn. : ;
(1) Stadt Hadersleben. s waren hier zwei Hofprediger
und an der Marienkirche ein Paſtor, ein Archidiaconus.
(seit 4556) und ein Diaconus (seit ): v: 2
Kirchen mit 5 Predigern, ; j§§. *
1:2) Amt Hadersleben. f :
a. Haderslebner-Harde, 10 K..9 Pr. !
;-h Thyrſtrup H. (nachdem Seeſt cs an Rerhjit..



_ Stadt und das Amt Haderöleben und über Tôrning- 5

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